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Polizei warnt vor Kaffeefahrt

Steinhude Polizei warnt vor Kaffeefahrt

Mit einem Stapel von Informationszetteln in der Hand hat der Steinhuder Polizist Reinhard Aust sich Mittwochfrüh an der Bushaltestelle Post aufgestellt, um Interessierte davon abzuhalten, an einer Kaffeefahrt teilzunehmen. Die Polizei hatte vorab vor der Fahrt gewarnt, zu der eine Firma mit Postfachadresse in Walle mit Gewinnversprechen gelockt hatte.

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Polizist Reinhard Aust spricht in Steinhude mit dem Fahrer eines Reisebusses, mit dem Teilnehmer einer Kaffeefahrt abgeholt werden. Doch der verrät nicht, wohin die Tour führen soll.

Quelle: Sven Sokoll

Wunstorf. Die Warnungen haben möglicherweise gefruchtet, denn zumindest in Steinhude erschienen keine Passagiere. Der Bus aber kam kurz vor 7 Uhr, in ihm saßen offenbar schon einige Mitfahrer, die zuvor im Neustädter Land zugestiegen waren.

So sieht das fragliche Schreiben aus.

So sieht das fragliche Schreiben aus.

Quelle:

Der Fahrer einer Busfirma aus Thüringen wendete auf dem Lidl-Parkplatz, da sprach Aust ihn an. Der Fahrer bestätigte, wegen der fraglichen Einladung unterwegs zu sein - wollte das Fahrziel aber nicht nennen und fuhr schnurstracks weiter.

„Das war schon ziemlich dreist“, sagte Aust. Doch eine richtige Handhabe hat die Polizei nicht, weil Kaffeefahrten an sich nicht illegal sind. Wenn das Ziel ermittelbar gewesen wäre, hätte das dort zuständige Ordnungsamt aber überprüfen können, ob bei der Veranstaltung die Teilnehmer zu überteuerten Einkäufen gedrängt werden.

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