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ProjektSteinhuderMeer wurde gegründet

Steinhude ProjektSteinhuderMeer wurde gegründet

Nach dem Streit in der Initiative ProSteinhuderMeer will sich ein Teil der Gründer künftig unter dem Namen ProjektSteinhuderMeer in Diskussionen über die Zukunft des Sees einmischen.

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Am Steinhuder Meer hat sich eine neue Initiative gegründet.

Quelle: Symbolbild

Wunstorf. Ein Verein mit diesem Namen hat jetzt die Bühne betreten, nachdem die früheren Mitstreiter die Nutzung des ursprünglichen Namens verhindert hatten.

Die Initiative ProSteinhuderMeer war entstanden, als die Region ihre Pläne für eine Ausweitung des Naturschutzgebiets im Osten des Meeres vorgelegt hatte. Andreas Pinne, Bernd Aue und Emke Hillrichs, die jetzt als Vorsitzende und Schriftführer den Vorstand des neuen Vereins bilden, hatten sich auf die Fahnen geschrieben, mit ihrer Gesprächstaktik beim Verlauf der Grenze erfolgreich Kompromisse mit der Region gefunden zu haben.

Andere frühere Mitstreiter tragen das nicht mit und sind stärker auf Konfrontationskurs - darunter Johannes Franke, der die Führung der Notgemeinschaft übernommen hat und eher auf Klagen setzt. In dem etablierten Verband der Meeresnutzer sind zahlreiche Vereine organisiert - außer Seglern unter anderem auch Tourismusorganisationen und Geschäftsleute. „Wenn andere etwas gründen wollen, kann man sie nicht davon abhalten. Aber wir sind mit mehr als 2000 Mitgliedern ein echtes Schwergewicht am Meer“, sagt Franke selbstbewusst mit Blick auf die Neugründung.

Aue entgegnet, dass es in der Notgemeinschaft durchaus viele Mitglieder gebe, die Frankes Kurs nicht mittragen. „Nicht alle unterstützen eine Politik, die das Klima am Meer verschlechtert“, sagte er. Sein Verein will sich deshalb bemühen, die bisherigen Unterstützer von ProSteinhuderMeer auf seine Seite zu ziehen. Bislang ging das noch nicht offiziell, weil der Verein jetzt erst eingetragen und handlungsfähig ist. „Ich finde auch nicht schlimm, wenn es mehrere Organisationen am Meer gibt, das ist Demokratie“, sagte Pinne. Für die Sacharbeit haben sie sich eine optimale Balance zwischen Mensch, Fauna und Flora am Meer zum Ziel gesetzt. „Auch die Segler sehen ja, dass Naturschutz seinen Sinn hat“, betont Aue. Um mit den anderen Partnern am Meer ins Gespräch zu kommen, will der Verein auch an den runden Tisch mit der Ökologischen Schutzstation kommen.

125 Einwendungen liegen vor

Die Region arbeitet unterdessen weiter an der neuen Verordnung für das Naturschutzgebiet Totes Moor. Von 125 Stellungnahmen zu ihrem Entwurf müssen noch 50 bearbeitet werden. „Es ist aber schon absehbar, dass es keine größeren Änderungen geben wird, was auch ein Verdienst der umfänglichen Vorabstimmungen ist“, sagte Regionssprecher Klaus Abelmann. Im Wesentlichen gehe es um den Zuschnitt von einzelnen Flurstücken im Schutzgebiet. Die Regionspolitik soll in diesem Jahr noch darüber entscheiden.

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