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Puppen von Käthe Kruse sind begehrt

Steinhude Puppen von Käthe Kruse sind begehrt

Seit 22 Jahren repariert Puppendoktorin Rita Korte Puppen aller Art, Teddies und Stofftiere. „Es waren jede Menge Leute bei mir“, sagt sie.

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Ehrengard Eucken besitzt eine Orginal Käthe-Kruse-Puppe.

Quelle: Lütjens

Steinhude. Früher habe sie bei der Firma Heise in Neustadt ihre Annahmestelle gehabt. Aus der Nachbarstadt waren auch Gunhild und Wolfgang Hahn zur Puppenbörse ins Steinhuder Museum gekommen.

Gunhild Hahn wollte ihre beiden Puppen aus den fünziger Jahren schätzen lassen. „Meine Mama hat für sie Kleider genäht und gestrickt. Ich habe auch noch Möbel und selbstgehäkelte Sachen“, erzählt die Neustädterin. Einen echten Schatz hat Ehrengard Eucken aus Groß-Lobke bei Hildesheim von ihrer Schwägerin überlassen bekommen. Die original Käthe-Kruse-Puppe aus den vierziger Jahren ist ein sogenanntes deutsches Kind und sehr wertvoll. Sie stammt aus einer Reihe europäischer Puppen, die Käthe Kruse für ein Schaufenster hergestellt hat. Puppenfriseurin Ulla Tietz aus Wunstorf, die selbst Puppenfreundin ist, frisierte dem kleinen Mädchen sogenannte Affenschaukeln.

Achsa Sillus aus Steinhude ist Expertin in Sachen Käthe Kruse. Das Unternehmen ernannte sie zur ehrenamtlichen Puppenoma. „Die Ausstellung hier im Museum ist mein Baby“, sagt sie. Das Sammeln der Puppen ist ihr großes Hobby. „Es ist eine große Liebe, die viel Freude macht.“ Nach alten Vorbildern fertigt sie Sachen an und frisiert die Puppen, damit sie wieder wie das Original aussehen.

Auch Lilly Skibowski aus Hille Oberlübbe ist der Faszination der Puppen erlegen. Sie fertigt Puppenköpfe aus Porzellan an. „Zum vergangenen Weihnachtsfest habe ich eine Bestellung für Max und Moritz gehabt“, erzählt Skibowski.

Auch für eine sogenannte Marotte ließen sich die Besucher begeistern. Dabei handelt es sich um einen Puppenkopf auf einem Stab mit einer Art Harlekingewand. Damit wedelten Damen im alten Frankreich, wenn sie einen Tanzpartner suchten.

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