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Fliegerhorst-Radar wird mit Flügen getestet

Wunstorf Fliegerhorst-Radar wird mit Flügen getestet

Die Luftwaffe lässt in den nächsten zwei Wochen ihr neues Radargerät auf dem Fliegerhorst überprüfen. Dazu ist eine höhere Zahl von Erprobungsflügen mit Maschinen des Typs Learjet 35 notwendig. Die Bundeswehr hat dazu die Airbus-Tochter GFD beauftragt.

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Maschinen des Typs Learjet 35 machen Testflüge am Wunstorfer Fliegerhorst.

Quelle: privat

Wunstorf. Die Maschinen sollen vom 18. voraussichtlich bis zum 29. Juli montags bis donnerstags zwischen 8 und 18 Uhr fliegen, freitags zwischen 8 und 13 Uhr. Zum Einsatz kommt in der ersten Woche ein Learjet, in der folgenden kommt ein zweiter dazu.

Das neue Rundsichtradar mit dem militärischen Namen Aerodrome Surveillance Radar - Selective (ASR-S) soll künftig den Flugbetrieb im Luftraum um den Fliegerhorst kontrollieren, auf dem mittelfristig 40 Transportflugzeuge des Typs Airbus A400M als Nachfolger der Transall stationiert sein werden. Das Radar reicht in einem Radius von 110 Kilometern bis in eine Höhe von 7600 Metern. Anders als bei dem analogen Vorgänger kann das digitale System seine Daten über die erfassten Flugzeuge auch sofort dem Radardatennetz der Bundeswehr übermitteln.

Bei den Vermessungsflügen sollen die GFD-Learjets die Leistungsfähigkeit des neuen Radarsystems überprüfen und auch die Radarabdeckung genau ermitteln. Dabei spielen die örtlichen Gegebenheiten im Umfeld des Fliegerhorstes eine große Rolle.

Von Sven Sokoll

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