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Randgebiete sollen schnelleres Netz bekommen

Wunstorf Randgebiete sollen schnelleres Netz bekommen

Nachdem die breite Masse der Wunstorfer Haushalte mit schnellen Internetverbindungen versorgt worden ist, richtet sich jetzt der Blick auf dünn besiedelte Bereich, die davon bisher noch nicht profitiert haben. Dazu soll auch öffentliches Geld fließen.

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Niengraben soll mit Hilfe eines Förderprogramms schnelleres Internet bekommen.

Quelle: Sven Sokoll

Wunstorf. Stadt und Region hatten im Januar und Februar den Markt erkundet und dabei festgestellt, dass kein Unternehmen von sich aus plant, diese Bereiche noch zu versorgen. In der nächsten Stufe wurde abgefragt, wie es mit einem finanziellen Ausgleich für die fehlende Wirtschaftlichkeit aussehen würde.

Damit wären Telekommunikationsfirmen zumindest bereit, in Niengraben, beim Rittergut Düendorf und in der Lütjen Deile in Steinhude die Haushalte zu versorgen. Um das umzusetzen, wird die Region sich jetzt beim Land um Geld aus dem GAK-Programm zu Förderung des ländlichen Raumes bemühen. Das dann noch fehlende Geld, insgesamt rund 44.500 Euro, werden Region und Stadt jeweils zur Hälfte beisteuern. Der Verwaltungsausschuss hat am Montag zugestimmt, dass die entsprechende Summe in den städtischen Haushalt für 2017 eingeplant wird.

Wenn es mit der Förderung klappt, wird es eine Ausschreibung geben, so dass ein Unternehmen dann im Lauf des nächsten Jahres die Lücken im Netz schließen könnte.

Weiterhin ohne Aussicht auf einen weiteren Ausbau bleiben die Kolonie Idensen und der Bereich An der Trift/Zum Pageskampe in Steinhude, obwohl die maßgebliche Grenze von zehn Adresssen dort jeweils überschritten ist. Allerdings können Internetnutzer dort immerhin schon mit bis zu 16 Megabit pro Sekunde surfen. Auch noch kleinere Gebiete wie Stiefelholz und der Wilhelmstein können derzeit nicht mit Verbesserungen rechnen.

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