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Uwe Elsner freut sich über den Ehrenring

Wunstorf Uwe Elsner freut sich über den Ehrenring

Der Pate der Fußgängerzone, der Erfinder der "schönsten Innenstadt der Region": Das ist Uwe Elsner, der sich für seine Verdienste an der Spitze der Werbegemeinschaft am Mittwoch in der Ratssitzung den Goldenen Ehrenring überstreifen lassen durfte. Politisch gestritten wurde danach auch noch etwas.

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Bürgermeister Rolf-Axel Eberhardt steckt dem Werbegemeinschaftsvorsitzenden Uwe Elsner den Goldenen Ehrenring der Stadt an.

Quelle: Sven Sokoll

Wunstorf. Doch zunächst wurde es feierlich: Bürgermeister Rolf-Axel Eberhardt berichtete, dass der gebürtige Neubrandenburger Elsner 1972 seinen Schuhladen in der Langen Straße eröffnet hatte und schon ein Jahr später in der Gemeinschaft der Kaufleute aktiv geworden ist. 1980 rückte er dann zum Vize auf und war von 1993 bis 1995 sowie seit 2002 erfolgreicher Chef der Werbegemeinschaft.

Elsner sei nicht nur der Motor der Kaufmannschaft, sondern auch ein wichtiger Vermittler zur Stadtverwaltung. "Wenn er kommt, dann stehen bei uns alle stramm."  Der Ehrenringträger selbst räumte ein, dass er vielleicht nicht immer ganz einfach. Wichtig seien aber die Ergebnisse, die Werbegemeinschaft, Politik und Verwaltung zusammen erreicht hätten. "Ganz finito ist ja auch noch nicht, ich bin ja noch mal für zwei Jahre wiedergewählt worden", betonte Elsner.

Eine Auseinandersetzung gab es im Rat noch einmal über die künftige Wahlordnung des Jugendparlaments, bei der die Verwaltung den Urnengang streichen wollte, wenn die Zahl der Kandidaten die der Mandate nicht übersteigt. "Das wäre eine Erleichterung und würde auch dem Wunsch des Jugendparlaments entsprechen", betonte der CDU-Parteivorsitzende Martin Pavel. Die rot-grüne Mehrheitsgruppe blieb indes dabei, dass auch aus pädagogischen Gründen auf jeden Fall gewählt werden soll. Ulrich Troschke (SPD) wies darauf hin, dass es einen größeren Anreiz gibt, weiter nach Kandidaten zu suchen, wenn der Urnengang nicht entfällt. Und so kommt es jetzt auch.

Bei den Betriebskostenzuschüssen für die Einrichtungen der Randstundenbetreuung war der jährliche Zuschuss der Stadt während der Beratungen von 1500 auf 3000 Euro im Jahr gestiegen, was der Rat auch einstimmig billigte. Dennoch meldet Manfred Wenzel (CDU) noch einmal Bedenken an, weil er den Zuschuss lieber an die Zahl der betreuten Schüler koppeln wollte. Die Verwaltung hatte aber berechnet, dass mit einem festen Zuschuss die Schere der Elternbeiträge zwischen Großenheidorn und Steinhude eher geschlossen werden könne.

Von Sven Sokoll

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