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Region weist Vorwürfe zur Asbesthalde zurück

Luthe Region weist Vorwürfe zur Asbesthalde zurück

Die Region hat sich gegenüber dem Gewerbeaufsichtsamt zu den Vorwürfen im Zusammenhang mit der Sanierung der Asbesthalde geäußert. Erhoben hatten sie Rüdiger Hergt von der Luther Bürgerinitiative und Unternehmer Georg Fuisz, die die Arbeiten kritisch verfolgen.

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Gegen die Sanierung der Asbesthalde in Luthe gibt es immer wieder Bedenken.

Quelle: Archiv

Luthe. Sie hatten unter anderem festgestellt, dass bei der Abholzung an der Nordwestecke ein Stück Bauzaun geöffnet wurde und Arbeiter ohne Schutzkleidung dort ein und aus gingen, ohne wie vorgeschrieben durch die Sicherheitsschleuse zu gehen. Nach Angaben der Region wurde dort aber in einem nicht kontaminierten Bereich der Halde gearbeitet.

Die Region räumt ein, dass für das maschinelle Sägen und vor allem für den Einsatz von Handkettensägen an den Hängen Erfahrungswerte fehlten. Messungen hätten aber belegt, dass so weiter gearbeitet werden konnte. Fuisz ist der Ansicht, dass nur Handsägen hätten eingesetzt werden dürfen. Was die Messungen angeht, so betont die Region, dass von „lückenlosen Asbestfasermessungen“ nie gesprochen worden ist. Die Kritiker fordern kontinuierliche Prüfungen, ob Asbestfasern in die Umgebung kommen.

Ein Bauschild mit Hinweis auf das gefährliche Asbest, wie Hergt es vermisst hat, will die Region erst ab April aufstellen, wenn die eigentliche Sanierung beginnt und dann auch Asbest in gewissen Mengen bewegt wird.

Dass in einigen Bereichen die dünne Erdschicht auf der Halde durchbrochen wurde, sieht die Region auch nicht als kritisch an. Dort gebe es jeweils nur einzelne Asbestzement-Scherben nahe der Oberfläche, von denen keine Gefahr ausgehe, wie wiederum auch die Messungen gezeigt hätten.

Hergt und Fuisz haben in einem Gespräch mit der Leine-Zeitung angekündigt, sich Unterstützung von anderen Stellen holen zu wollen, weil sie das Gefühl hätten, die Region mauere. „Es kann nicht sein, dass es dort so viele Verstöße gibt. Es sind Tonnen von Asbest dort, von daher muss man überlegen, was im schlimmsten Fall passieren kann“, sagt Hergt. In der nächsten Woche gibt es nun zunächst den Termin beim Gewerbeaufsichtsamt.

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