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Richtfest eines Meilensteins

Wunstorf Richtfest eines Meilensteins

Von einem Meilenstein war am Mittwoch auf dem Gelände des Fliegerhorstes die Rede. Das war nicht das erste Mal seit die großen Erweiterungsprojekte begonnen wurden, und das auch durchaus zu Recht: Es galt, Richtfest zu feiern für den zweiten Abschnitt der Instandsetzungshalle.

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Der Richtkranz schwebt in die Höhe. Die Leiter der Staatlichen Baumanagement-Standorte Peter Bröker (von links), Christina von Pozniak-Bierschenk, Polier Uwe Seidelmeier und Kommodore Ludger Bette sind zufrieden.

Quelle: Tugendheim

Wunstorf. Der erste Teil der riesigen Halle, in der die neuen Transportflugzeuge der Bundeswehr gewartet und instand gehalten werden, ist in Betrieb. Die erste Maschine vom Typ A400M wird gerade, so berichtete Kommodore Ludger Bette, in dieser Halle ihrer ersten großen Inspektion unterzogen.

Die Leitung des zweiten Teils liegt in den Händen des Staatlichen Baumanagements Osnabrück-Emsland. Die Institution unterstützt wegen der Vielzahl der Bauprojekte das Staatliche Baumanagement Weser-Leine. Leiterin Christina von Pozniak-Bierschenk hatte imponierende Zahlen parat, auch wenn der zweite Hallenabschnitt etwas kleiner ist als der fertige. Der neue Teil ist künftig den nicht planbaren Instandsetzungen der A400M vorbehalten.

100 Meter lang, 56 Meter breit und 26 Meter hoch ist die Halle. Ausgestattet mit einer Heizung im Boden, wofür 45 Kilometer Heizschlangen verlegt wurden. Zusätzlich gibt es Deckenstrahlheizer. 1300 Tonnen Stahl wurden verbaut, die Menge hätte für die Produktion von 2000 VW Käfern gereicht. In der Halle könnten 3000 Euro-Container untergestellt werden. Stattdessen finden zwei A400M-Flugzeuge hier Platz. Damit die Techniker auch jede Stelle der Flugzeuge erreichen können, wird eine Teleskop-Plattform eingebaut. Die Kosten für die zweite Hälfte der Halle belaufen sich auf 22,1 Millionen Euro, sagte die Architektur-Ingenieurin. Zudem werden Werkstatt-, Büro- und Sozialräume an die Halle angebaut. Fertig werden soll sie im Frühjahr 2017. Beide Hallenteile zusammen stellen dann das größte Gebäude auf dem Fliegerhorst dar. Kommodore Bette nannte die Umgestaltung des Fliegerhorstes atemberaubend. Bürgermeister Rolf-Axel Eberhardt sagte vor zahlreichen Gästen, darunter Vertreter des Verteidigungsministeriums und Oberfinanzdirektion, dass die Zusammenarbeit zwischen Baubehörden, Bundeswehr und Stadt hervorragend sei.

Zwei A400M noch dieses Jahr

In diesem Jahr werde das Lufttransportgeschwader 62 noch zwei Transportflugzeuge des neuen Typs A400M in Empfang nehmen. Das sagte Kommodore Ludger Bette in seiner Rede zum Richtfest der Instandsetzungshalle. Während es bei der Auslieferung der Flugzeuge zu deutlichen Verzögerungen kommt, sind nach Angaben von Peter Bröker, Leiter des Staatlichen Baumanagements Leine-Weser, alle Neubauten im Zeitplan. Insgesamt seien das 45 Bauprojekte. In den vergangenen vier Jahren wurde bisher neunmal Richtfest gefeiert.

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Von Redakteur Albert Tugendheim

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