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Prüfer untersuchen Brücke

Routineinspektion der Deutschen Bahn Prüfer untersuchen Brücke

Sie suchen nach Rissen, losen Schrauben und Korrosionsschäden, überprüfen und messen: Wenn die Inspektoren der DB Netz AG anrücken, dann dreht sich alles rund um das Thema Sicherheit. Am Dienstag waren drei Mitarbeiter in Wunstorf beschäftigt. Eine Hauptprüfung der 1969 erbauten Bahnbrücke an der Kolenfelder Straße stand an.

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Mitarbeiter der DB überprüfen die Brücke an der Kolenfelder Straße auf Risse, Korrosion, Abblätterungen und lose Schrauben.

Quelle: Lange-Schönhoff

Wunstorf. „Das Unternehmen nimmt alle sechs Jahre eine Hauptprüfung vor, die Nebenprüfung übernimmt die Anlagenverantwortliche nach drei Jahren“, erläutert eine Bahn-Sprecherin den Prüfmodus. Überprüft wird dabei akribisch. Die Prüfer schauten sich jede Schweißnaht genau an, schließlich könne immer etwas kaputt sein, gibt die Sprecherin Auskunft. Froh seien die Mitarbeiter, dass sie an der Kolenfelder Straße tagsüber prüfen können, manchmal arbeiteten sie auch nachts, das mache die Sache schwieriger.

Ob Stahl-, Gewölbe- oder Betonbrücken: Zum Regionalbereich Nord, das sind Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Teile von Nordrhein-Westfalen, gehören mehr als 5000 Bauwerke. In dieser Woche prüft der Inspektionstrupp Brücken der Strecke von Hannover bis hinter Haste.

Sollten sich an einer Brücke gravierende Mängel herausstellen, geben die Mitarbeiter das sofort an den Brückenkontrolleur weiter. Er sieht sich die Schäden vor Ort an und informiert, wenn notwendig, den Instandsetzungstrupp. Kleinere Mängel werden dagegen erst einmal notiert, beschreibt die Bahn-Sprecherin die Vorgehensweise.

Geprüft werden Bahn-Bauwerke, wie die Brücke über die Kolenfelder Straße, in regelmäßigen Abständen. So wird gewährleistet, dass die Spezialisten Schäden frühzeitig erkennen und dafür sorgen können, dass keine Gefahr entstehen kann.

Von Christiane Lange-Schönhoff

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