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Plenk wird die Brasse im Gesicht spüren

Wunstorf Plenk wird die Brasse im Gesicht spüren

Zum echten Steinhuder wird beim Fischerkreidag in diesem Jahr jemand durch den Brassenschlag, der sich auf dem Meer über Jahre hinweg engagiert hat, seine Herkunft vom Tegernsee aber dank seiner Sprachfärbung nach wie vor nicht verleugnen kann: Die Entscheidung ist für Rudolf Plenk gefallen.

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Die Werbegemeinschafts-Vorsitzende Kirsten Kolberg und Pate Michael Oswald (rechts) stellen Rudolf Plenk vor, der beim Steinhuder Fischerkreidag den Brassenschlag empfangen soll.

Quelle: Sven Sokoll

Steinhude. "Rudi hat mit seinem Engagement ganz neue Maßstäbe gesetzt. Es war überfällig, ihn zu fragen", sagt Vorjahres-Brasse Michael Oswald, der nun als Pate fungiert. Und der Auserwählte fühlt sich geehrt.

Durch seinen Beruf war der gelernte Telefontechniker schon jung gen Norden gekommen: Allerdings zunächst nach Münster. Bei einem Bootskauf lernte er dann aber das Steinhuder Meer kennen und entschied sich, in diese Region zu wechseln. Er konnte in Steinhude bei der Kunststofffirma Namendorf anfangen, wo er 45 Jahre lang als Betriebsleiter wirkte.

Die Nähe zum Meer nutzte der heute 78-Jährige für vielfältige, uneigennützige Aktivitäten - nicht nur im Sommer, etwa als Sportwart der Wettfahrtvereinigung und 29 Jahre lang bei der Wasserrettung, sondern auch als langjähriger Vorsitzender der Eisseglergemeinschaft. "Ich fühlte mich auf dem Wasser immer wohl."

"Die Entscheidung ist durch die bisherigen Brassen gefallen. Das ist mittlerweile ein eingeschworener Kreis, zu dem der Neue passen sollte", sagt Kirsten Kolberg, Vorsitzende der Werbegemeinschaft. Die Zeremonie beginnt am Sonntag, 29. Mai, um 14 Uhr auf dem Ratskellergelände - auch Meeresgott Neptun hat sich dazu wieder angesagt, der den Kandidaten anfangs auf die Probe stellen wird.

Tags zuvor beginnt um 16 Uhr die traditionelle Torfkahnregatta. Drumherum hat die Werbegemeinschaft ein buntes Programm mit Musik und Markttreiben gestrickt. Auch ein Gottesdienst am Wasser gehört wieder dazu. Im Detail wird der Zeitplan in der nächsten Woche in der Leine-Zeitung zu lesen sein.

Von Sven Sokoll

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