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SPD-Abteilungen verärgert über Entwurf zum Naturschutzgebiet

Großenheidorn/Steinhude SPD-Abteilungen verärgert über Entwurf zum Naturschutzgebiet

Scharfe Kritik haben die SPD-Abteilungen aus Großenheidorn und Steinhude am letzten Entwurf der Regionsverwaltung für das Naturschutzgebiet (NSG) Totes Moor geübt. Die Region habe die Chance vertan, einen Kompromiss zu finden, der vor Ort Akzeptanz findet.

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Der Schlammpolder in Großenheidorn.

Quelle: Sven Sokoll

Wunstorf. Das meinen der Großenheidorner Ortsrats-Fraktionssprecher Martin Ehlerding und Steinhudes Ortsbürgermeister Jürgen Engelmann vor allem mit Blick auf die Großenheidorner Wiesen.

Die SPD hatte vorgeschlagen, nur den nördlichen Teil der Wiesen unter Naturschutz zu stellen, was so auch als Stellungnahme der Stadt beschlossen wurde. „Das fand sogar bei den Landwirten Anklang“, sagt Ehlerding, weil die nassen Wiesen dort ohnehin schwerer zu bewirtschaften sind.

Die Region hat jetzt aber gegenüber ihrem Vorschlag von vor einem Jahr nur noch ein kleines Areal südlich des Schlammpolders aus dem Schutz genommen, um eine künftige Erweiterung zu ermöglichen und so ein Signal pro Entschlammung zu senden. „Diese Flächen liegen aber unmittelbar neben der Wohnbebauung des Großenheidorner Strandes. Das ist für uns völlig indiskutabel“, sagt Engelmann. „Man könnte auf die Idee kommen, dass die Regionsverwaltung den Schlamm den Seglern vor die Haustür schütten will.“

Die SPD wollte den Polder eher in nördlicher und nordöstlicher Richtung erweitern. Dort sieht die Region den Bestand an Flora und Fauna aber als zu wertvoll an, um dort auf einen besonderen Schutz zu verzichten.

Bis die Regionsversammlung am 1. März über das Naturschutzgebiet entscheidet, wollen die SPD-Politiker auf die Entscheidungsträger einwirken, um doch noch Veränderungen zu erreichen.

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