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SPD verzichtet auf Namen für Strand-Radweg

Wunstorf SPD verzichtet auf Namen für Strand-Radweg

Die SPD-Abteilung Großenheidorn hat ihre Fragebogenaktion bei den Bewohnern des Ortsteils Strand abgeschlossen. Ein Ergebnis ist, dass die Sozialdemokraten im Ortsrat nicht mehr einen eigenen Namen für den Radweg neben der Strandstraße fordern werden. Ihr Vorschlag war "Strandbutjer-Weg" gewesen.

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Viele Strand-Bewohner wünschen sich, dass die Bushaltestelle häufiger angefahren wird und einen Wetterschutz bekommt. Für den Radweg neben der Strandstraße (im Hintergrund) halten sie keinen eigenen Namen für notwendig.

Quelle: Sven Sokoll

Großenheidorn. Doch in der Umfrage haben 80 Prozent der Befragten angegeben, dass sie keinen gesonderten Namen für den Radweg für notwendig halten. An der vorgeschlagenen Bezeichnung Butjer (etwa: Bengel) war auch kritisiert worden, dass sie abwertend verstanden werden könnte. Die Fraktionsvorsitzende Elisabeth Stege kündigte nun also an, den Antrag zurückzuziehen.

Die SPD hatte 150 Fragebögen verteilt und 54 davon ausgefüllt zurückerhalten. "Damit haben wir ein aussagekräftiges Stimmungsbild erhalten", bewertete der Abteilungsvorsitzende Wilfried Strobel das Ergebnis. Ein zentrales Thema darin war die Busanbindung, die nur 40 Prozent für ausreichend halten, während die Mehrheit sich Verbesserungen wünscht. "Um Argumente gegenüber der Regiobus zu sammeln, müssen wir uns den Fahrplan noch einmal sehr genau anschauen", kündigte Ortsbürgermeister Martin Ehlerding an.

Nach dem Umzug der Bushaltestelle hatte die Stadtverwaltung auf ein Buswartehäuschen verzichtet, aus Rücksicht auf die direkten Anwohner. Auf den Fragebögen sprachen sich jetzt aber vier von fünf Strandbewohnern dafür aus, dort einen besseren Wetterschutz zu schaffen - für den die SPD sich seinerzeit schon eingesetzt hatte. Nun wollen die Politiker sehen, ob es einen Kompromiss geben kann.

Nach den gesammelten Erfahrungen wollen die Großenheidorner Sozialdemokraten das Instrument des Fragebogens auch für weitere Fragestellungen im Ort einsetzen. So sei ein differenzierteres Meinungsbild zu bekommen als mit reinen Unterschriftenlisten, betonte Strobel.

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