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Halden-Abdeckung soll im Oktober enden

Wunstorf Halden-Abdeckung soll im Oktober enden

Gut ein Drittel der Luther Asbesthalde ist schon wie geplant neu modelliert sowie mit Kunststoff und Sand abgedeckt. Das haben Vertreter der Region am Dienstag dem Luther Ortsbürgermeister Rolf Hoch bei einem Rundgang berichtet. Die Hauptarbeiten werden im Oktober abgeschlossen.

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Asbesthaldensanierung in Luthe. Ortsbürgermeister Rolf Hoch (von links), Ulrich Andrae, örtliche Bauüberwachung, sowie Uwe Kaufmann und Dezernent Axel Priebs von der Region stehen an einer der Messstellen für Asbestfasern am Zaun.

Quelle: Sven Sokoll

Luthe. "Die Abdeckung war aus unserer Sicht zwar nur die drittbeste Lösung, doch dafür sind wir hier jetzt in einer positiven Phase", sagte der Umweltdezernent der Region, Axel Priebs. Hoch wollte sich sachliche Informationen verschaffen, nachdem andere aus seiner Sicht reißerisch Ängste über die Arbeiten verbreitet haben.

Uwe Kaufmann von der Region zeigte in einem verschlossenen Glas einen typischen Bohrkern mit Asbestzementschlamm, der stark verdichtet ist. "Das staubt nicht", stellte er dazu fest. Die Kunststoffplatten, mit denen die Halde luftdicht verschlossen wird, werden nach dem Verschweißen auf Dichtigkeit getestet.

Ob Asbestfasern freigesetzt werden, das wird fortlaufend an insgesamt neun Messstellen kontrolliert. Bei den 188 Messungen in der Umgebung wurden in neun Prozent der Fälle Befunde festgestellt, die aber das übliche Maß nicht überschritten. Bei 261 Messungen direkt am Zaun um die Halde ist in 21 Prozent der Fälle Asbest nachgewiesen worden. Nur einmal aber wurde mit 873 Fasern pro Kubikmeter der schon relativ strenge gewählte Grenzwert von 500 Fasern überschritten, als direkt an der Messstelle gearbeitet wurde. An den Arbeitsplätzen, die mit bis zu 10.000 Fasern belastet werden dürfen, fielen 90 Prozent der punktuellen Messungen unter diesen Wert.

"Trotzdem haben wir das Personal immer geschützt arbeiten lassen", betonte Kaufmann. Für die Haldensanierung bringt vor allem die Region rund drei Millionen Euro auf, von denen mehr als zehn Prozent für die Überwachung ausgegeben werden.

Wegen der Schräge fragte Hoch im Scherz, ob der Berg nicht auch zum Rodeln genutzt werden kann, doch die Region wird ihn aus Sicherheitsgründen weiter unter Verschluss halten. Priebs kündigte auch an, dass die Adolf-Oesterheld-Straße, die neben dem Haldengelände abgesackt war, noch in diesem Jahr wieder saniert werden soll.

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Von Sven Sokoll

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