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TuS Wunstorf stellt saniertes Domizil vor

Wunstorf TuS Wunstorf stellt saniertes Domizil vor

Die Sportstätte des TuS Wunstorf ist in die Jahre gekommen. Eine umfassende Generalüberholung von Vereinsheim und Sporthalle war dringend notwendig. Durch eigene Mittel und Zuschüssen vom Regionssportbund sowie der Region Hannover konnte das Projekt realisiert werden.

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Das Mobiliar in der Gaststätte des TuS Wunstorf ist geblieben. Doch Gardinen und Lampen wurden zur Freude von den Vorstandsmitgliedern Gerhard Jentsch (links) und Wilhelm Behne erneuert.

Quelle: Rita Nandy

Wunstorf. Die Ergebnisse können sich Besucher am Tag der offenen Tür auf der Anlage an der Rudolf-Harbig-Straße 2 anschauen. Für Sonnabend, 24. September, lädt der Verein zwischen 14 bis 17 Uhr zu einer Besichtigung ein. Mit ihrer Aktion "Gut beraten starten" ist auch die Klimaschutzagentur Region Hannover vor Ort. In Kooperation mit der Stadt Wunstorf können sich Hausbesitzer vom 19. September bis 7. Oktober für eine kostenlose Beratung über den energetischen Zustand ihres Eigenheims anmelden.

Bei der Veranstaltung wird Gerhard Jentsch,  stellvertretender Vorsitzender des TuS Wunstorf, der die gesamten Bauarbeiten koordiniert hat, über das umfangreiche Projekt berichten.

Der Startschuss dafür war bereits im November 2013 gefallen. Damals erhielt der Verein die Zusage, dass er für die geplanten energetische Sanierungsmaßnahmen in das Programm von e.coSport des Umweltzentrums Hannover aufgenommen wurde. Fachkräfte ermittelten die energetischen Schwachstelle des TuS-Heims und empfahlen die Erneuerung des Heizkessels, den Austausch der Fensterverglasung sowie Dämmung der Rolladenkästen und der Decke. Außerdem musste ein Ersatz für den alten Geräte-Container her.

Aufgrund der Luftfeuchtigkeit hätten dort ein Teil der Sportgeräte schon Schimmel angesetzt, berichten Jentsch und Wilhelm Behne vom TuS Vorstand. Als preisgünstigste Alternative stellte sich ein Anbau an die Sporthalle heraus. Dank Heizung soll auch im Winter die Temperatur konstant bei 14 bis 15 Grad liegen. Der Anbau wurde auch von außen optisch mit Riemchen an die verklinkerte Fassade der Sportstätte angepasst. Im Notfall weisen Hinweisschilder auf die drei Fluchtausgänge hin. Auch Feuerlöscher wurden angeschafft.

Neben der energetischen Sanierung wurden auch der Jugendraum, die Gaststätte sowie die Geschäftsstelle verschönert. Dafür musste der Verein allerdings in die eigene Tasche greifen. Außerdem haben die Mitglieder kräftig selbst beim Renovieren mit angepackt.

Auch wenn die Schlussrechnung noch aussteht. 170 000 Euro hat der Verein für die Sanierung eingeplant. 68 000 Euro gibt die Region dazu, 32 993 Euro steuert der Regionssportbund bei. Die beiden stellvertretenden Vereinsvorsitzenden bedauern, dass ein Großteil der Kosten nicht übernommen wurde. "Wir brauchten zumindest keinen Kredit aufzunehmen", sagte Jentsch. In den vergangenen Jahren seien Rückstellungen gebildet worden. 2600 Mitglieder und 130 Übungsleiter zählt der Verein, der 1862 gegründet wurde.

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Von Rita Nandy

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