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Zapfenstreich-Ort kommt an

Steinhude Zapfenstreich-Ort kommt an

Steinhude hat am Wochenende drei Tage lang sein Schützenfest gefeiert. Viele Traditionen gehören dazu, doch auch Neuerungen zeigen durchaus ihren Erfolg.

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Historischer Umzug beim Schützenfest in Steinhude: Oberst Stephan Meuter hoch zu Ross.

Quelle: Sokoll

Steinhude. „Es ist bewundernswert, dass Sie trotz des Regenwetters alle erschienen sind“, hat Schützenoberst Stephan Meuter Sonntagmorgen Mitmarschierer und Zuschauer beim historischen Umzug begrüßt. Das Schützenfest lebt auch bei widrigen Umständen - und bot dieses Mal auch wieder einige Neuerungen auf.

Leichter Wandel, aber auch viel Tradition: Unter diesen Vorzeichen haben die Steinhuder und ihre Gäste am Wochenende das Schützenfest gefeiert. 

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So spielten der Musikzug und die Original Calenberger zum großen Zapfenstreich schon am späten Freitagabend und erstmals auf dem Ratskellergelände statt an der Friedenseiche. „Weil es so besser ist“, begründete Meuter den Wechsel kurz und knapp - viele Zuhörer dürften das nach der stimmungsvollen halben Stunde mit Fackelschein der Feuerwehr geteilt haben.

Nachdem im Zelt am Freitagabend mit N-Joy-Mann Christian Fremy und am Sonnabend mit der Partyband Relax kräftig gefeiert worden war, kamen dann also gestern alle zum Umzug zusammen. Die Züge des Schützenvereins hatten wie üblich mit vielen Ideen bunte Wagen gestaltet. Während die Damen als Hexen daherkamen, folgte der zweite Zug ihnen mit einem Wikingerschiff. Der dritte Zug führte eine Disco-Kugel auf dem Wagen mit, denn er ließ die achtziger Jahre musikalisch wieder aufleben. Den Tritt des Riesen, der das Steinhuder Meer entstehen ließ, hatte das Team aus der Kneipe Karins Boot dargestellt.

Mit hochprozentigen Sonnenauf- und -untergängen, Buttermilch und Jamingo ließen die Befehlshaber beim Bürgerbataillon Mitmarschierer vor der versammelten Truppe bestrafen, die auffällig geworden waren - etwa weil sie beim Marschieren abkürzten, mit Hawaii-Hemd zu einer Veranstaltung erschienen oder sich verspäteten. Jungschützenkönig Henrik Raatz musste vortreten, weil er einen Orden von seiner Kette verloren hatte.

Vor dem Umzug hatte das Bürgerbataillon zum traditionellen Frühstück eingeladen. Dieter Bruns, der zwölf Jahre als Stabsintendant die laufenden Geschäfte geführt hat, verlieh Bürgermajor Dirk Bredthauer den Intendantentitel ehrenhalber. Bruns Nachfolger Ralf Thiele wurde ebenso wie Thomas Wulf für zehn Jahre aktive Mitarbeit ausgezeichnet. Bei den zwölf Pokalübergaben sicherte sich Nils Schweer den wichtigsten, den Jagdpokal.

Die Schützen belohnten beim Fest lange Mitgliedschaften, darunter Heinrich Bredthauer, Wilfried Bredthauer Heidemann, Paul Paschkewitz und Horst Tatje für 60 Jahre und Heinrich und Wilhelm Bühmann sowie Karl-Heinz und Erika Kühl für 50 Jahre. Mit Verdienstnadeln des Kreisverbands in Silber wurden Siegfried Spilker, Gisbert Steffen und Heinrich Schweer bedacht. Vereinsnadeln erhielten Heinrich Engelmann und Gerhard Brandt in Gold, Jörg Raatz in Silber.

Von Sven Sokoll

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