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Schulausschuss fordert mehr Lehrer

Wunstorf Schulausschuss fordert mehr Lehrer

Der Schulausschuss teilt die Sorgen über die schlechte Unterrichtsversorgung an den weiterführenden Schulen. Die Lage am Hölty-Gymnasium hat sich mit Vertretungskräften in Musik und Kunst nur wenig entspannt. "Leider ist der Lehrermarkt jetzt leergefegt", sagte sein Leiter Thomas van Gemmern.

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Das Hölty-Gymnasium musst wegen schlechter Lehrerversorgung in einigen Fächern Stunden streichen.

Quelle: Sven Sokoll

Wunstorf. Die Schule hatte in den unteren Jahrgängen Unterricht kürzen müssen. "Vielleicht können wir einem Appell an die Landesschulbehörde fordern, mehr Möglichkeiten für Quereinsteiger und pensionierte Lehrer zu schaffen", sagte Ulrich Troschke (SPD). Die CDU-Fraktion machte aber vor allem die SPD-Kultusministerin Frauke Heiligenstadt und ihre wenig vorausschauende Politik für die Lage verantwortlich.

Nach einer Erhebung der Stadtverwaltung liegt die Versorgung in der Fröbelschule sogar nur bei 82 Prozent. Die neue Leiterin der Förderschule, Sabine Barth-Ihl, stellte sich auch dem Ausschuss vor. Mit aktuell noch 50 Schülern ist eine mögliche Schließung im Zuge der Inklusion aber derzeit noch kein Thema.

Wenig Verständnis hat die CDU für einen Antrag der rot-grünen Mehrheitsgruppe aufgebracht, Standards für die künftigen Ganztagsgrundschulen zu beschließen. Als "Wahlkampfgetöse" bezeichnet Heinz-Gerhard-Kück ihn: Die Forderungen nach einer Kooperation mit außerschulischen Partnern, nach einer qualifizierten Betreuung nach Ende des Ganztagsschulbetriebs und nach einer gemeinsamen Beschulung von Kindern mit und ohne Beeinträchtigung seien zum einen selbstverständlich und hätten zum anderen auch schon im Grundsatzbeschluss vor wenigen Monaten gestanden. Der scheidende Ausschussvorsitzende Harald Brandes (SPD) betonte dazu aber: "Ein solches Konzept muss immer auch weiter entwickelt werden."

Zufriedenheit herrscht in der IGS mit dem Betrieb in der neu eingerichteten Außenstelle am Luther Weg. Matthias Blume berichtete für die Verwaltung, dass auf der Baustelle an der Aue nach einigen Auseinandersetzungen mit Handwerksfirmen die Arbeiten jetzt wieder angelaufen sind. Auf einen Fertigstellungstermin will die Stadt sich aktuell aber nicht festlegen. Zugestimmt hat der Ausschuss aber, dass Stadt und Landeskirche sich die 720.000 Euro Einrichtungskosten hälftig teilen.

Von Sven Sokoll

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