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Hölty-Oberstufengebäude hat viele Mängel

Wunstorf Hölty-Oberstufengebäude hat viele Mängel

Der Schulausschuss hat sich am Mittwoch das Oberstufengebäude des Hölty-Gymnasiums angesehen, nachdem Schulleiter Thomas van Gemmern die Zustände vor einigen Wochen in den schwärzesten Farben geschildert hatte. Unstreitig ist, dass es Probleme gibt - offen ist aber noch, wie sie gelöst werden.

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Der Schulausschuss besucht das Oberstufengebäude des Hölty-Gymnasiums. Schulleiter Thomas van Gemmern zeigt einen der Klassenräume, die zumeist zu klein sind.

Quelle: Sven Sokoll

Wunstorf. Mit seinem Stellvertreter Udo Menski führte van Gemmern die Politiker durch das Gebäude aus den fünfziger Jahren und betonte: "Die größte Schwäche ist die Größe der Räume, die für die heutigen Klassen- und Kursgrößen nicht ausreicht." Auf der Mängelliste landeten aber auch die schlechte Isolierung, unpraktikable Fenster, die alten Toiletten, die Ausstattung mit modernen Medien und die Feuchtigkeit im Kellerraum des Kunsttraktes. Und ob die Notausgänge heutigen Anforderungen genügen, ist zumindest zweifelhaft.

In der Sitzung bilanzierte Ulrich Troschke (SPD) dann: "Das ist sicherlich nicht so, wie man sich Schule heute vorstellt." Der Erste Stadtrat Carsten Piellusch kündigte an, dass die Verwaltung im nächsten Jahr ein Konzept entwickeln will, wie die Schule künftig strukturiert sein soll. Deshalb sei fraglich, wie sinnvoll Sofortmaßnahmen wären. Heinz Gerhard Kück (CDU) und Elternvertreter Joaquim Ferreira Alves Braga finden aber zumindest die Toiletten und die Feuchtigkeitsprobleme vordringlich.

Für das Oberstufengebäude könnte mittelfristig neben einer Sanierung auch ein Neubau in Frage kommen - und das an alter Stelle, als Anbau an den Trakt C oder in Verbindung mit einer Mensa im Bereich der bisherigen alten Sporthalle. Eine große Rolle für die Planung spielt der Raumbedarf - und da legte Piellusch neue Zahlen vor: "Wir kommen zu abweichenden Ergebnissen als die Schule selbst", stellt er fest. Diese hatte im März vorgerechnet, dass in Wunstorf die Klassenräume nicht ausreichen werden, wenn die künftige Außenstelle in Steinhude schon nach drei Jahren aufgelöst wird - das sieht die Stadt derzeit anders.

Piellusch teilt auch mit, dass die neue Mittagsverpflegung am Gymnasium vielleicht noch vor den Sommerferien anlaufen kann. Der neue Caterer betreibt auch den Wunstorfer Festsaal.

IGS-Oberstufe darf vierzügig werden

Die Stadt will dem Wunsch der Landeskirche entsprechen, dass die neue Oberstufe der Evangelischen IGS vier statt drei elfte Klassen aufnehmen darf. Größere Raumprobleme entstehen dadurch offenbar nicht. "Wir haben aber gesagt, dass es dabei dann auch bleiben soll", sagte der Erste Stadtrat Carsten Piellusch. Für die laufende Erweiterung fehlten bislang klare Regeln, wer die neuen Möbel und die Unterrichtssammlung zu bezahlen hat. Die Partner haben sich jetzt geeinigt, jeweils eine Hälfte zu tragen, wobei die genaue Summe noch zu ermitteln ist.

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Von Sven Sokoll

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