Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 6 ° Sprühregen

Navigation:
Segler-Verein will Klage nicht mittragen

Wunstorf Segler-Verein will Klage nicht mittragen

Im Streit um die Haltung zum Naturschutzgebiet Totes Moor setzt der Segler-Verein Großenheidorn Fakten: Zum Jahresende hat er seinen Austritt aus der Notgemeinschaft Steinhuder Meer erklärt. Die Großenheidorner wollen eine Klage gegen die Verordnung der Region nicht mittragen.

Voriger Artikel
Steinhuder Meer gehört zu den schönsten Badeseen
Nächster Artikel
Klettergerüst wächst weiter

Der Segler-Verein Großenheidorn mit Jürgen Engelmann an der Spitze hat seinen Austritt aus der Notgemeinschaft erklärt.

Quelle: Sven Sokoll

Großenheidorn. Der Vorsitzende Jürgen Engelmann hatte schon im Frühjahr in der Hauptversammlung der Notgemeinschaft gewarnt, er halte ein Klage für gefährlich. Dann könnten die erzielten Kompromisse obsolet werden und das Endergebnis dann vielleicht noch ungünstiger für die Meeresnutzer ausfallen. "Deshalb wollen wir eine Klage auch nicht als Mitglied unterstützen", sagt er jetzt.

Für den Notgemeinschafts-Vorstand kommt der Schritt überraschend. "Ich hätte eigentlich gedacht, dass jemand mit so langer demokratischer Tradition wie Herr Engelmann Mehrheitsverhältnisse respektiert", sagte der Vorsitzende Johannes Franke über den langjährigen SPD-Politiker. Zumal die Vertreter des SVG im vergangenen Jahr mit dafür gestimmt hatten, eine Klage zu prüfen.

Diese Prüfung läuft weiterhin gemeinsam mit dem Verwaltungsrechtler Eckhard David. "Ich denke, dass wir nach dem Ende der Sommerpause darüber entscheiden können", kündigte Franke an. Zeitdruck bestehe nicht.

Nach seinen Angaben steht der SVG mit seinem Austritt aus der Notgemeinschaft allein. Engelmann ließ unterdessen noch offen, in welchem Umfang sich sein Verein künftig möglicherweise in dem neuen Konkurrenzverband Projekt Steinhuder Meer engagieren wird. Dessen zweiter Vorsitzender Bernd Aue füllt die gleiche Position auch beim SVG aus. Das Projekt Steinhuder Meer setzt sich auch dafür ein, die erzielten Kompromisse, unter anderem beim Verlauf der Grenzlinie auf dem Wasser, zu akzeptieren.

Von Sven Sokoll

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
doc6sou12065oi1e3senhn4
Engelsflügel haben es in Innenstadt geschafft

Fotostrecke Wunstorf: Engelsflügel haben es in Innenstadt geschafft