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Seniorenresidenz entsteht bald

Wunstorf Seniorenresidenz entsteht bald

Noch räumen Bagger den Schutt weg, aber schon Anfang August soll auf dem ehemaligen Postgelände zwischen Hindenburgstraße/Alte Bahnhofstraße und Am Kampe das Fundament für eine Seniorenresidenz gelegt werden.

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Die Optik wird sich bald wieder ändern: Wenn der Schutt weg ist, wird eine Seniorenresidenz gebaut.

Quelle: Tugendheim

Wunstorf. Hinter dem Projekt steht die Lindhorst-Gruppe, die ihren Sitz in Winsen/Aller hat. Auf gut 3800 Quadratmetern Wohn- und Nutzfläche entstehen 94 Pflegeplätze, elf davon in Doppelzimmern. „Wir verfolgen in unseren Häusern das Wohngruppenprinzip“, erläutert Holger Johannesmann, Technischer Leiter bei der Lindhorst-Gruppe, das Konzept. Eine Gruppe hat 15 Zimmer, jedes der Zimmer verfüge über ein Badezimmer.

Zu jeder Wohngruppe wird eine eigene Küche gehören. Im Erdgeschoss des dreigeschossigen Hauses soll eine Wohngruppe für an Demenz erkrankte Menschen eingerichtet werden. „Das wird auch in der Gestaltung der Außenanlagen aufgenommen, beispielsweise mit der Anlage eines Duftgartens“, sagt Johannesmann. Pro Geschoss werde ein großzügiges Pflegebad eingeplant, das einen Wellnesscharakter vermittelt. Überhaupt werde das Haus eher einem Hotel als einer Pflegeeinrichtung gleichen. Ein großzügiger Speisesaal wird gebaut, das Essen für die Bewohner wird aus der hauseigenen Küche kommen. Zudem werde ein Friseursalon angegliedert.

Die Lindhorst-Gruppe ist seit etlichen Jahren auf dem Gebiet der Pflege aktiv, 34 Einrichtungen hat sie gebaut. Für das Haus in Wunstorf lasse sich auch die energetische Bilanz sehen. Johannesmann sagt, der Bau werde 60 Prozent besser sein als der gesetzliche Mindeststandard. Ein mit Biogas betriebenes Blockheizkraftwerk sei vorgesehen. Auch die Nachbarschaft kann unbesorgt sein, weniger Lärm als bei dem früheren Postbetrieb, verspricht der Planer. Das Bauwerk erhält eine Putzfassade, das Erdgeschoss wird optisch abgesetzt.

Fertig sein soll das Haus im September nächsten Jahres. Das Unternehmen investiert 7,5 Millionen Euro.

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HAZ-Redakteur/in Albert Tugendheim

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