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Skater entspannen sich bei Poetry Slam

Steinhude Skater entspannen sich bei Poetry Slam

Erst skaten, dann lauschen: Beides hat das Programm „Gartenregion“ am Sonntag in Steinhude möglich gemacht.

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Robert Kayser seziert beim Poetry Slam auf der Seebühne die gefährlichen Seiten der Kleingartenkultur.

Quelle: Sven Sokoll

Steinhude. Am Vormittag hatten sich in Hannover mehr als 500 Inlineskater auf den 45 Kilometer langen Weg ans Meer gemacht, wo die Gruppe ohne größere Zwischenfälle dann auch kurz nach 15 Uhr ankam. „Es macht Lust auf mehr“, sagte Astrid Eblenkamp, die bei der Region Hannover das Projekt Gartenregion verantwortet. Tour-Organisator Detlef Rehbock räumte ein, dass die Strecke für viele Fahrer schon eine große Herausforderung sei. Aber: „Skaten ist Volkssport.“

Viele abgeschnallte Inlineskates waren auch am Hafen zu sehen, wo eine Stunde später der Poetry Slam vor rund 300 Zuhörern begann. Die Moderatoren Henning Chadde und Tobias Kunze holten sechs Wortkünstler auf die Seebühne, die sich nach ihren tiefgründigen und komischen Texten dem Votum einer Publikumsjury stellen mussten. Die gab in der Vorrunde Robert Kayser die meisten Punkte, der den Zusammenhang zwischen der Kleingartenkultur und der Pegida-Gründung erklärt hatte. Im Finale mit ihm und Ninia La Grande räumte dann aber Sascha Mühlenbeck richtig ab mit einer Wehklage über die 14-jährigen Mädchen von heute, die nicht mehr „Bravo“ lesen, sondern „Vogue“.

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