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So gut kommt das Naturbad in Luthe an

Luthe So gut kommt das Naturbad in Luthe an

Das Naturerlebnisbad profitiert von der Schließung des Freibads Bokeloh. Seit Saisoneröffnung Ende April besuchten bereits 9000 Gäste das Schwimmbad – im Vorjahr waren es nur 4200. Rolf Hoch, stellvertretender Vorsitzender der Genossenschaft, ist zufrieden.

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Rolf Hoch, stellvertretender Vorsitzender der Genossenschaft des Naturerlebnisbades, zieht eine erste Bilanz.

Quelle: Rita Nandy

Luthe. Zwar tummeln sich am Sonnabendmittag nur wenige Badegäste im Wasser – Schuld daran ist jedoch das wechselhafte Wetter. Hoch weiß aus Erfahrung, dass es mehrere Tage hintereinander schön sein muss, bevor die Besucher ins Bad strömen. Und so waren es am Sonntag auch schon deutlich mehr. Auch wenn die dortige Wassertemperatur nicht mit der in Bokeloh vergleichbar ist, so müsse auch in Luthe keiner frieren. Sprung- und Schwimmerbecken hat die Sonne auf 21,1 Grad erwärmt, 21,4 Grad sind es bei den Nichtschwimmern.

Sollte eine längere Schönwetter-Periode kommen, dürfte es im Bad eng werden: „Wir können nicht alle Wunstorfer, die schwimmen wollen, versorgen“, sagt Hoch und fordert noch für dieses Jahr ein klares Signal über die Zukunft des Bokeloher Freibades. Eine Notreparatur hält er nicht für sinnvoll. Vielmehr sollte das Bad so instand gesetzt werden, dass es noch für die nächsten fünf bis zehn Jahre hält. Bei etwa 1400 Badegästen ist die Kapazität des Luther Freibades erreicht. Der Rekord lag bei 1700 Besuchern. Doch ein derartiges Aufkommen könne nicht über einen längeren Zeitraum bewältigt werden. Grund für den gestiegenen Besucheransturm sieht Hoch auch darin, dass in diesem Jahr wieder der Weg über die Brücke nach Schloss Ricklingen frei ist. Außerdem ist bis Ende Juli das Wunstorfer Elements wegen technischer Revision geschlossen.

Freibad Bokeloh dicht, Pause im Elements - was sind die Konsequenzen?

Die Schwimmer des DLRG treffe es „nicht sehr hart“, sagt der Vorsitzende Reinhard Selzer. „Wir trainieren das ganze Jahr über im Elements.“ Die Sommerpause entspräche seit Jahrzehnten den sechswöchigen Schulferien. Und in diese Zeit fällt in diesem Jahr auch die zeitweilige Schließung des Hallenbads wegen technischer Revision. Einzig eine Prüfung im Freigewässer vor den Ferien musste von Bokeloh in das Luther Freibad verlegt werden.

Bei der Wassersportgemeinschaft Wunstorf, zu der sich die Schwimmer des TuS Wunstorf und des Wassersport-Vereins Wunstorf (1. WVW) zusammengeschlossen haben, beeinträchtigt die Schließung die Vorbereitung auf die Wettkämpfe im August. Die Masters und die Leistungsschwimmer würden normalerweise im Sommer keine Trainingspause einlegen, sagt Schwimmwartin Margreet Nöthlich-de Bruin. Ein Ausweichen in das Luther Bad sei problematisch, weil dort keine Markierungen im Schwimmerbecken vorhanden sind. Außerdem sei immer zweieinhalb Wochen vor Ferienende mit dem Training gestartet worden. Jetzt bleiben einzig der 1. und 3. August, wenn das Elements wieder geöffnet ist. „Die Trainingszeit fehlt uns“, sagt die Schwimmwartin, die sich für den Freitagabend für ihre etwa 200 Schwimmer eine zusätzliche Bahn wünscht.

„Wir legen eine vierwöchige Zwangspause ein“, sagt Birgit Giesecke, Trainerin der Jugendhandballer des 1. WVW, zur Pause im Elements. Ein Ausweichen nach Bokeloh sei sowieso nicht sinnvoll, weil es dort keine Tore gebe. Damit dürfte der Saisonstart äußerst spannend werden. Nach nur einem Training steht bereits am 4. August das Heimspiel gegen die Wasserballer aus Braunschweig an. Die 15 Kinder und Jugendlichen trainieren zwei Mal pro Woche: montag- und donnerstagabends. Es werden noch Mitspieler gesucht.

Rita Nandy

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