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Ex + Job: Der Klientel fehlen Wohnungen

Wunstorf Ex + Job: Der Klientel fehlen Wohnungen

Ein wichtige Botschaft hat der Sozialausschuss am Dienstag von seinem Besuch bei Ex + Job mitgenommen: Es fehlen kleine, günstige Wohnungen in der Stadt. Von ihnen könnten unterschiedliche Gruppen profitieren, mit denen die soziale Institution arbeitet.

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Der Sozialausschuss Wunstorf besucht Ex & Job.

Quelle: Sven Sokoll

Wunstorf. Das Problem betrifft zum einen die Abteilung Ambulant betreutes Wohnen: In neun Wohngemeinschaften im Stadtgebiet leben jeweils zwei bis vier Personen mit unterschiedlichen Defiziten nach psychischen Erkrankungen, um sich wieder auf ein selbstständiges Leben vorzubereiten. Diese Zwischenphase dauert aber mittlerweile oft mehr als zwei Jahre. Das liegt auch am frühen Zugang, weil die Klinikaufenthalte sich in den letzten Jahren deutlich verkürzt haben. "Und dann wollen die Menschen im Anschluss eine eigene Wohnung, doch die gibt es nicht, oder sie sind zu teuer", sagte Klaus Pfeil als Leiter des Bereichs.

Ähnliche Probleme meldete Heike Schulze für ihre Jugendwerkstatt. Dort bekommen junge Menschen mit unterschiedlichen Problemen vor allem mit praktischen Tätigkeiten Unterstützung auf dem Weg in ein geregeltes Berufsleben. Fehlende Wohnungen sind auch für sie  ein Hindernis dabei, ein eigenständige Existenz aufzubauen.

Vorstandsmitglied Norbert Tietz berichtete, dass Ex & Job mittlerweile 180 Mitarbeiter beschäftigt und einen Jahresumsatz von 10 Millionen Euro erzielt. Mit seinen unterschiedlichen Angeboten erreicht die Institution rund 400 Bewohner und Teilnehmer im Jahr.

Dass der Kultur-Treffpunkt Küsters Hof erhalten geblieben ist, stimmt Tietz froh. Er geht davon, dass der neue Pächter Adis Bajric demnächst noch stärker Kulturarbeit an der Hindenburgstraße betreiben werde. Die gemeinsame Kino-Reihe mit der Stadt hat zumindest mit 70 Besuchern schon wieder verheißungsvoll begonnen.

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