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Bau-Hof will Engagement weiter ausweiten

Wunstorf Bau-Hof will Engagement weiter ausweiten

Viele große Zahlen hat der Sozialausschuss am Mittwochabend bei seinem Besuch im Bau-Hof gehört. Sie illustrieren, dass das Kinder- und Jugendzentrum schon sehr viele junge Menschen in der Stadt erreicht. Und dennoch gibt es noch zusätzliche Bereiche, in denen die Aktiven sich noch engagieren wollen.

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Die Arbeit mit Tieren spielt auf dem Bau-Hof eine wichtige Rolle.

Quelle: Sven Sokoll

Wunstorf. Schon jetzt kommen täglich zwischen 40 und 150 Kinder und Jugendliche auf das Areal an der Maxstraße, unzählige Kooperationen haben sich in 22 Jahren entwickelt. Eine große Rolle hat zuletzt die Arbeit mit Flüchtlingen gespielt. Leiterin Dany Marchthaler nannte als eine der weiteren Perspektiven, dass die Schulen der Stadt die weitläufige Anlage mit ihren vielen Angeboten noch mehr nutzen. "Wenn die Oststadtschule auf den Ganztagsbetrieb umstellt, könnten wir auch ein Teil davon werden." Auch Angebote der Jugendhilfe für Familien mit speziellen Problemen könnten auf dem Bau-Hof Fuß fassen. Insgesamt soll der Bau-Hof zu einem Treffpunkt für alle werden.

Wichtig ist natürlich, dass für all die Aufgaben die finanzielle Basis da ist. Aber das Team ist findig darin, den jährlichen Zuschuss von der Stadt in Höhe von 255.000 Euro mit Spenden und Förderprogrammen weiter aufzustocken. 90.000 Euro kommen deshalb noch an Fremdmitteln dazu. So hat die Stiftung Lesen eine Lese- und Medienwerkstatt mit mittlerweile 1000 Büchern unterstützt. Dank eine Spende konnte zum Beispiel zuletzt ein Reitplatz mit Teppichschnitzel als Bodenbelag installiert werden, der zu jeder Jahreszeit für die umfangreiche Arbeit mit Tieren genutzt werden kann.

Hier bringen sich die Besucher des Treffs auch sehr stark ehrenamtlich ein: Insgesamt 85 Kinder sind in den Gruppen organisiert, die sich um die Tiere kümmern und so auch ein großes Maß an Verantwortung einüben. Auch Kochen und Backen spielt in den Angeboten des Bauhofs regelmäßig eine Rolle, und das nicht nur, weil so gesunde Ernährung gelernt wird, wie die stellvertretende Leiterin Julia Falken sagte: "Die Küche bietet auch viel Raum für persönliche Gespräche." Ähnlich hielten es auch Gastgeber und Ausschuss miteinander und trafen sich nach dem offiziellen Teil der Ausschusssitzung noch zur gemeinsamen Pizza.

Container nehmen Kinder auf

Die so gut wie ungenutzte Containerunterkunft am Großenheidorner Sportplatz, die eigentlich für Flüchtlinge gedacht war, soll nach den Sommerferien nun eine Außenstelle des Kindergartens St. Thomas in ihrem Verwaltungstrakt aufnehmen. Nach Angaben des Ersten Stadtrats Carsten Piellusch sind die Gespräche über einen Beginn zum 1. September weit gediehen. Geplant sei eine altersübergreifende Gruppe mit 13 Kindergarten- und sechs Krippenplätzen. Die Ausstattung muss dafür allerdings noch entsprechend vorbereitet werden.

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