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Klinikum hält Förderbescheid in der Hand

Wunstorf Klinikum hält Förderbescheid in der Hand

Das Klinikum Region Hannover (KRH) kann in die Feinplanung für den Neubau für ihre Kinder- und Jugendpsychiatrie gehen. Sozialministerin Cornelia Rundt hat am Freitag den Förderbescheid über 6,9 Millionen Euro überreicht, die das Land zu der Investition beisteuern will.

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Sozialministerin Cornelia Rundt (rechts) überreicht Barbara Schulten, KRH-Geschäftsführerin  für Finanzen und Infrastruktur, den Förderbescheid.

Quelle: Sven Sokoll

Wunstorf. Den Angeboten für Kinder und Jugendliche fehlt es an Platz, außerdem stehen dafür bisher nur veraltete Gebäude zur Verfügung. "Wir sind froh, dass wir das jetzt ändern können", sagte Barbara Schulten, KRH-Geschäftsführerin für Finanzen und Infrastruktur. So dürfte die Station eigentlich 38 Betten betreiben, doch die Räume reichen nur für 30.

Zu dem zweieinhalbgeschossigen Gebäude mit einer Fläche von 2800 Quadratmetern will der Träger selbst noch einmal knapp 2 Millionen Euro beisteuern, berichtete der kaufmännische Direktor der Psychiatrie, Johannes Brack. Seit 2014 laufen die Vorplanungen, eine Baugenehmigung hat das Klinikum bereits ein der Hand. "Es gab zwar Beschwerden aus der Nachbarschaft, doch wir stehen voll hinter dem Projekt", betonte Bürgermeister Rolf-Axel Eberhardt. In der zweiten Hälfte des nächsten Jahres könnte der Bau jetzt beginnen, der wohl rund zwei Jahre dauern wird.

Die SPD-Ministerin berichtete, dass nach der Verschiebung der Mehrheitsverhältnisse im Landtag die Zustimmung zu dem Investitionspaket für die Krankenhäuser, aus dem das Geld kommt, kurzzeitig in Frage gestanden hatte. Der CDU-Landtagsabgeordnete Sebastian Lechner betonte aber: "Am Ende ging es doch einstimmig über die Bühne."

"Ich halte es nach wie vor für einen Fehler, dass das Land seinerzeit die Psychiatrien abgegeben hat", sagte Rundt auch bei ihrem Besuch. Nach ihren Erfahrungen orientieren sich aber die kommunalen und gemeinnützigen unter den neuen Trägern, wie das Klinikum der Region einer ist, weiterhin stark am Wohl der Patienten.

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