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Ministerium lässt LKH-Geschichte erforschen

Wunstorf Ministerium lässt LKH-Geschichte erforschen

Das niedersächsische Sozialministerium will die Geschichte der insgesamt sieben psychiatrischen Landeskrankenhäuser aufarbeiten lassen, darunter das frühere in Wunstorf. Dabei soll geprüft werden, welchen Einfluss Ärzte mit NS-Vergangenheit in der Nachkriegszeit hatten.

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Heute gehört die Wunstorfer Psychiatrie zum Klinikum der Region Hannover.

Quelle: Rita Nandy

Wunstorf. So heißt es nach Informationen von NDR und Ministerium. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden Landeskrankenhäuser auch in Göttingen, Hildesheim, Königslutter, Osnabrück, Wehnen und Lüneburg betrieben. Die Studie soll den Angaben zufolge untersuchen, ob Chefärzte und weitere Verantwortliche, die in den fünfziger Jahren in den Einrichtungen arbeiteten, während des Nationalsozialismus an Tötungen von Patienten oder Forschungsprojekten des Nazi-Regimes beteiligt waren.

Auch soll geprüft werden, ob in Kliniken und Heimen in Niedersachsen bis Mitte der siebziger Jahre Arzneimitteln an Kindern getestet wurden. Es gebe Hinweise, dass dies in Einrichtungen in Wunstorf und Rehburg-Loccum geschehen sei. Ein Forschungsauftrag für dieses Projekt werde in Kürze vergeben.

Von epd

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