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Mit Sport Berührungsängste abbauen

Wunstorf Mit Sport Berührungsängste abbauen

Sport verbindet. Darauf setzten die Organisatoren des Sportfestes für alle - TuS Wunstorf, 1. FC Wunstorf, Türkspor Wunstorf und Oststädtische Spielervereinigung und der Arbeitskreis Asyl und Integration - am Sonntag im Barnestadion. An zahlreichen Stationen präsentierten die Vereine ihr Angebot.

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Beim Sportfest für alle im Barnestadion können zahlreiche Sportarten ausprobiert werden. Ataullah Khorasani (rechts) kämpft gegen Mohammed Nazir. Unter anderem schaut Bürgermeister Rolf-Axel Eberhardt (2. von rechts), Schirmherr der Veranstaltung, beim Schaukampf zu.

Quelle: Rita Nandy

Wunstorf. Die Veranstaltung hat sich mittlerweile herumgesprochen. Anders als bei der Premiere im vergangenen Jahr waren diesmal deutlich mehr Besucher gekommen. Dafür hatte Wilhelm Behne vom TuS Wunstorf auch mächtig die Werbetrommel gerührt und unter anderem alle Schulen und Kindertagesstätten angeschrieben.

Weitere Neuerung: Bei einem Rundgang wurden alle Stationen vorgestellt. Ebenso beteiligten sich die Johanniter sowie das Hölty-Gymnasium mit ihrem Projekt "Mach mit", zur Integration von jungen Flüchtlingen. Und wer eine Sportart ausprobierte, erhielt einen Stempel. Als attraktive Hauptgewinne winkten den Teilnehmern je eine Jahresmitgliedschaft für TuS, 1. FC und Türkspor.

Bereits die jüngsten Besucher hatten Spaß beim Angeln und Minigolfspielen. So griff beispielsweise der dreijährige Lasse zum Schläger und beförderte den kleinen Ball durch den Golf-Parcours. Für den Tennissport warben Friederike Krüger und Maren Akemann vom TuS Wunstorf. Vom selben Verein sind auch Ataullah Khorasani und Mohammed Nazir. Bei einem Schaukampf stellten die beiden afghanischen Jugendlichen den Boxsport vor. Nazir hat auch bereits den ersten Wettkampf für den Verein absolviert. Vor knapp einem Jahr kamen die beiden nach Deutschland. Etwa 30 Sportler im Alter von neun bis 40 Jahren zähle die Sparte, erzählt Trainer Peter Lehmann.

Wie zwei Michelin-Männchen sahen die Brüder Christian und Sebastian in ihren gelben Anzügen beim Sumoringen aus. "Es hat Spaß gemacht. War anstrengend und warm", sagte der Ältere Christian, der von seinem Bruder aus dem Ring gedrängt wurde.

Bürgermeister Rolf-Axel Eberhardt hat gerne die Schirmherrschaft für die Veranstaltung übernommen. "Sport ist international." Dies zeige sich derzeit auch bei den olympischen Spielen. "Nur hier wird nicht gedopt", sagt er schmunzelnd. Er hofft, dass durch das Fest für alle Berührungsängste abgebaut werden.

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Von Rita Nandy

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