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Mehrgenerationenhaus wird vom Bund gefördert

Wunstorf Mehrgenerationenhaus wird vom Bund gefördert

Die Zukunft des Mehrgenerationenhauses (MGH) an der Bäckerstraße ist gesichert. Am Freitagmorgen überreichte die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesfamilienministerium Caren Marks den Förderbescheid an Dagmar Brusermann, Geschäftsführerin der Diakonischen Altenhilfe Leine-Mittelweser.

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Schwarz auf weiß: Dagmar Brusermann (rechts) und Joachim von der Osten von der Diakonischen Altenhilfe halten den Förderbescheid in Händen. Hinter dem neuen Schild stehen Dorothea Manthey (von links), Thomas Silbermann, Caren Marks, Karola Königstein sowie Carsten Piellusch.

Quelle: Rita Nandy

Wunstorf. Für vier Jahre unterstützt der Bund das MGH mit je 30.000 Euro. Die Diakonie hatte vor einem Jahr die Trägerschaft übernommen. "Wir haben das ohne lange zu zögern, gerne übernommen, weil wir uns der Aufgabe, gemeinsam mit Stadt und Kirche, gestellt haben", sagte Brusermann bei einer kleinen Feierstunde mit Vertretern aus Politik, Stadtverwaltung, Kirche und zahlreichen Ehrenamtlichen. Zukünftig solle ein Beirat diese Kooperation festigen.

In einem Jahr habe sich schon sehr viel entwickelt. So träfen sich im Haus der Vielfalt mehr Generationen als zuvor in der Begegnungsstätte Bürgerpark. Außerdem habe sich der Radius des Veranstaltungsangebots auf die Barne ausgedehnt. Zum Programm gehören beispielsweise Veranstaltungen bei Kurze Wege.

"Wir erleben hier Vielfalt als ganz große Bereicherung", sagte Superintendent Michael Hagen. Gesellschaft befinde sich im Wandel und werde in kultureller und religiöser Hinsicht bunter. Darin stecke auch Konfliktpotential und so sei es gut, dass Ehrenamtliche auch von professionellen, hauptamtlichen Mitarbeitern unterstützt werden.

Das abwechslungsreiche Angebot zeigte sich in einer kurzen Vorstellungsrunde. Nähcafé, internationales Frühstück, Ausflüge der Freizeitpiloten, Schach- und Skatspielen, sind nur einige Beispiele. "Ich kenne die Vielfalt der Aktivitäten der Wunstorfer", begründet Caren Marks ihren Entschluss, sich für ein Mehrgenerationenhaus in Wunstorf einzusetzen. Die Idee sei auf fruchtbaren Boden gefallen.

Von Rita Nandy

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