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Wunstorf hat mehr Wohnplätze als Flüchtlinge

Wunstorf Wunstorf hat mehr Wohnplätze als Flüchtlinge

Die Lage hat sich gewendet: Da derzeit so gut wie keine Flüchtlinge mehr nach Wunstorf kommen und viele es zwischenzeitlich auch schon wieder verlassen haben, hat die Stadt mittlerweile sogar mehr Unterkunftsplätze als sie braucht. Mit der Region ist nicht geklärt, wie die Kosten verteilt werden.

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Die Stadt Wunstorf, hier im Heim am Luther Weg, derzeit mehr Flüchtlingsunterkünfte als sie braucht.

Quelle: Tugendheim

Wunstorf. Bürgermeister Rolf-Axel Eberhardt hatte in der vergangenen Woche auch den Vorschlag in eine große Runde bei Regionspräsident Hauke Jagau mitgenommen, dass die Flüchtlinge vor allem nach den schon vorhandenen Unterkünften auf die Städte verteilt werden sollen. Dazu wurde anschließend eine Arbeitsgruppe eingerichtet. "Über die Kosten ist aber noch nicht entschieden", sagte Eberhardt. Grundsätzlich bekommen die Städte das Geld für die Unterbringung von angekommenen Flüchtlingen von der Region wieder - die Frage ist, wie es sich bei der ungenutzten Reserve verhält.

Denn wenn die Aufträge wie für das Containerquartier in Großenheidorn schon erteilt waren, konnte die Stadt nicht mehr voll auf die Bremse treten. Es wird dort auf einer Fläche hinter der Mehrzweckhalle errichtet. Und schon ohne diese 120 Plätze hat die Stadt derzeit schon 35 Plätze zu viel, selbst wenn das bis Ende August zugeteilte Kontingent von 100 Menschen aus den Aufnahmelagern tatsächlich eintreffen wird. Das hat Eberhardt am Montag auch im Verwaltungsausschuss berichtet.

Noch Anfang des Jahres war geplant gewesen, zügig auch in Mesmerode, An den Auewiesen, und in Wunstorf an der Rudolf-Harbig-Straße Ähnliches zu errichten wie in Großenheidorn, in der Barne allerdings in Modulbauweise. Die Stadt war dabei vor allem immer bemüht, die Flüchtlinge anders als manche andere Kommunen nicht in Sporthallen unterbringen zu müssen.

Von Sven Sokoll

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