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Stadt investiert weiter in Bildung

Wunstorf Stadt investiert weiter in Bildung

Nicht nur in den Um- und Ausbau der IGS steckt die Stadt Wunstorf mit rund 11 Millionen Euro viel Geld. In mehreren Bauabschnitten wurden die naturwissenschaftlichen Fachräume im Hölty-Gymnasium saniert. Abgeschlossen ist inzwischen der zweite Bauabschnitt zur Fassaden- und Dachsanierung.

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Fassade, Dach und Fenster des Hauptgebäudes der 1922 gegründeten Schule sind saniert. Bürgermeister Rolf-Axel Eberhardt und Bernd Gümmer vom Hochbau der Stadt nehmen im neuen Biosaal Platz.

Quelle: Lütjens

Wunstorf. "In Bildung muss investiert werden, das dürfen wir nicht vernachlässigen", sagte Bürgermeister Rolf-Axel Eberhardt bei einem Ortstermin mit Bernd Gümmer von der Hochbauabteilung. Das sei auch ein wichtiger Standortfaktor. Die Vorhaben seien aber noch nicht abgeschlossen. Bis Ende nächsten Jahres soll die IGS fertiggestellt sein. Das Oberstufengebäude des Hölty-Gymnasiums und der Einbau von Aufzügen im Hauptgebäude stehen für die nächsten Jahre auf der Agenda. Die Albert-Schweitzer-Schule muss saniert und in die Schaffung von Ganztagsschulen investiert werden.

Bereits 2011 hat die Stadt ein Sanierungskonzept mit drei Bauabschnitten in Absprache mit der Schule erstellt. Der erste war bereits 2014 abgeschlossen.Dabei wurde der bisherige Chemie- in einen Biologiebereich umgewandelt. Die Kosten betrugen rund 600.000 Euro. Die gleiche Summe floss in die Sanierung des Physikbereichs, die 2015 abgeschlossen war. Im dritten Abschnitt 2016 wurden die ehemaligen Chemie- in Biologiefachräume umgewandelt. Die Kosten betrugen rund 1,1 Millionen Euro.

Entstanden sind vier Physikräume und jeweils drei für Chemie und Biologie samt Vorbereitungsräumen. Die Fachbereiche unterscheiden sich farblich: Blau für Physik, Grün für Biologie und Orange für Chemie. Weil die Anschlüsse im Verwaltungstrakt liegen, wurden dort eine neue Brandschutzdecke sowie Schallschutz eingezogen, außerdem pflegeleichter Boden verlegt und LED-Beleuchtung installiert.

"Die Fassade ist ein Zehnjahresprogramm, in das wir jedes Jahr rund 750.000 Euro investieren", sagte Eberhardt. An der Fassade des Hauptgebäudes war es zu Feuchtigkeit, Auswaschung und Frostschäden gekommen, die Steine und Fugen gelöst haben. Ursache war, dass an bestimmten Bauteilen Wasser zwischen Dach und Mauerwerk nicht richtig ablaufen konnte. In zwei Abschnitten wurden Westflügel, Südseite des Mittelbaus, Mittelgiebel saniert, das Dach gedeckt und rund 80 neue Fenster eingebaut. Insgesamt sind für das Vorhaben 3,5 Millionen Euro im Haushalt eingestellt. Bis 2018 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

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Fassade, Dach und Fenster des Hauptgebäudes der 1922 gegründeten Schule sind saniert. Bürgermeister Rolf-Axel Eberhardt und Bernd Gümmer vom Hochbau der Stadt nehmen im neuen Biosaal Platz.

Quelle: Lütjens
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