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Stadt liegt mit Plattenweg-Sanierung im Zeitplan

Wunstorf Stadt liegt mit Plattenweg-Sanierung im Zeitplan

Auf gut zehn Jahre ist das Sanierungsprogramm für die Plattenwege in der Barne angelegt. Die Stadt liegt derzeit im Zeitplan. Das hat Martin Meinborn, Fachbereichsleiter Tiefbau bei der Stadtverwaltung, bei einem Ortstermin mit Ortsbürgermeister Thomas Silbermann gesagt. 

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Die Platten auf den 50 Jahre alten Wegen liegen längst nicht mehr richtig, es haben sich zentimetertiefe Kanten gebildet.

Quelle: Tugendheim

Wunstorf. Silbermann hatte nachgefragt, weil er häufiger auf den Zustand der Wege angesprochen werde. Eine Frau habe ihm sogar davon berichtet, dass sie aufgrund von Unebenheiten zu Fall gekommen sei, was einen Krankenhausaufenthalt zur Folge hatte.

Nötig ist die Sanierung der insgesamt rund 2,5 Kilometer langen Wege zwischen den Häuserzeilen durchaus. Seit 2010 ist die Stadt schon dabei. Angelegt ist das Sanierungsprogramm bis ins Jahr 2021. Die Wege sind in den sechziger Jahren angelegt und mit Platten besetzt worden. Sie bieten Fußgängern und Radfahrern die Möglichkeit, abseits der Erschließungsstraße die Grundstücke zu erreichen oder das Gebiet zu durchqueren.

Allerdings haben die Plattenwege im Verlauf der Jahrzehnte mächtig gelitten. Absatzsprünge sind reichlich vorhanden. Die Stadt komme ihrer Verkehrssicherungspflicht aber immer nach, sagte Meinborn. Die Problemstellen befinden sich alle innerhalb der Normwerte, die der Gesetzgeber festgelegt hat. Mitarbeiter des Baubetriebshofes der Stadt kontrollieren die Wege regelmäßig.

Die Probleme rühren nach Meinborns Worten von zwei Ursachen her: Zum einen fehlt eine ordnungsgemäße Entwässerung, der Untergrund durchfeuchtet und gibt nach. Zum anderen seien Oberbau, Tragschicht und Frostschutzschicht der Wege damals mangelhaft ausgeführt worden. „Wenn die Platten belastet werden, etwa von einem kleinen Schneeräumfahrzeug, dann brechen sie schon mal.“ Die Stadt habe daher beschlossen, bei der Sanierung keine Platten mehr zu verwenden, sondern Steine. Begonnen haben die Arbeiten im Bereich der Albrecht-Dürer-Straße.

Inzwischen sind die Wege zwischen Lukas-Cranach- und Hans-Holbein-Straße weitgehend neu gepflastert. In den nächsten Jahren arbeiten sich Firmen im Auftrag der Stadt weiter vor. Dabei werden auch die Hausanschlüsse des Kanalsystems überprüft und gegebenenfalls erneuert. Zahlen müssen größtenteils die Anwohner, weil es sich um Anliegerwege handelt.

Zudem werden auch neue Lampen aufgestellt. Stichwege des Wegesystems sind bislang ohne Beleuchtung. 50 000 Euro zahlt die Stadt pro Jahr für die Wegesanierung, insgesamt kommt eine Summe von etwa 440.000 Euro zusammen.

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Von Redakteur Albert Tugendheim

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