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Schloßstraße soll zweigeteilt werden

Wunstorf Schloßstraße soll zweigeteilt werden

Die Kanalisation ist ebenso marode wie die Fahrbahn: Deshalb will die Stadtverwaltung die Schloßstraße in Bokeloh schon ab August im Lauf von sechs Monaten neu ausbauen. Die ersten Pläne dafür hat sie am Montag dem Ortsrat und vielen Anliegern vorgestellt. Die Betroffenen drängen auf niedrigere Kosten.

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Im östlichen Teil der Schloßstraße soll wieder ein getrennter Fußweg entstehen.

Quelle: Sven Sokoll

Bokeloh. Darauf habe die Stadt schon reagiert: "Wir haben versucht, auf einem rechtssicheren Weg die Kosten zu senken", sagte Baureferatsleiter Robert Lehmann. Weil auf dem östlichen Abschnitt bis zum Abzweig des Wirtschaftswegs auch Landwirte mit ihren Fahrzeugen fahren, müssen die Anwohner sich dort nur mit 50 Prozent an den Ausbaukosten beteiligen. Dort soll eine Asphaltfahrbahn mit einem rot gepflasterten Fußweg kombiniert werden.

Im westlichen Teil reicht die Straßenbreite nicht für einen separaten Fußweg. Dieser verkehrsberuhigte Bereich wird wie vergleichbare Straßen im Stadtgebiet rötlich gepflastert, auf die Anlieger kommen 75 Prozent der Kosten zu. Am Ende der Straße können nur Radfahrer und Fußgänger ihren Weg in Richtung Idensen fortsetzen. Für Autofahrer wird ein Wendehammer vor dem Schloss angelegt. Die Kosten für den Straßenausbau ohne die Kanalisation gab Tiefbau-Chef Martin Meinborn mit rund 700.000 Euro an.  

Lehmann begrüßte, dass sich ein Kreis von Sprechern gebildet hat, der mit der Verwaltung im Gespräch ist. Kritik gibt es aber weiter an vielen Punkten des Entwurfs: "Der dörfliche Charakter der Straße wird völlig verändert", hieß es. Bezweifelt wurde auch, dass die Kanalisation auf der ganzen Länge der Straße erneuert werden muss. In einer zweiten Anliegerversammlung am 30. März können die Details noch einmal debattiert werden. Die Verwaltung will für den Ostteil noch prüfen, ob ein etwas weniger stabiler Straßenaufbau nicht auch reicht.

Regionsstraße: Einen stockenden und nicht rechtzeitigen Informationsfluss haben Anlieger bei den nächsten Schritten der Straßensanierung auf der Durchgangsstraße K 329 beklagt. Dieses Mal sind viele Geschäfte betroffen. Conrad Vinken von der Region Hannover wies darauf hin, dass die ausführende Firma dazu in der Pflicht sei. Die städtische Bauverwaltung ist zumindest bereit, die Bauzeitenplanung und weitere Unterlagen jetzt auch auf ihrer Internetseite zu veröffentlichen. Außerdem wird nach Möglichkeiten gesucht, sie vor Ort auszuhängen. Zur Sperrung der Kreuzung mit der Steinhuder und Alten Dorfstraße betonte er, sie werde nur so kurz wie notwendig geschlossen sein - jedenfalls nicht bis Ende Juni. Bis ins Detail sei der Plan aber auch noch nicht abgestimmt.

Frühschwimmen: Unmut gab es im Ortsrat darüber, dass es noch immer keine klare Entscheidungsgrundlage für eine mögliche Wiedereinführung des Frühschwimmens im Freibad gibt. Der Aufsichtsrat der Bäderbetriebe hatte in der vergangen Woche beschlossen, noch eine Vorlage für den Rat anfertigen zu lassen. "Es wäre aber an der Zeit, den Bürgern nach der Schließung im vergangenen Jahr etwas zurückzugeben", sagte Ortsbürgermeister Matthias Waterstradt. Der Ortsrat schlägt deshalb vor, mit einem Minijob für eine Badeaufsicht kurzfristig eine Lösung für diese Saison zu schaffen.

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Von Sven Sokoll

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