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Viele Anmeldungen: Kindergarten-Plätze knapp

Wunstorf Viele Anmeldungen: Kindergarten-Plätze knapp

Überraschend viele Anmeldungen für die Kinderbetreuung lösen bei der Stadt und den Kita-Trägern eine Suche nach Lösungen aus. Nach aktuellem Stand fehlen im nächsten Jahr 70 Kindergarten-, 48 Hort- und 19 Krippenplätze. Ideen, wie sie geschaffen werden, entstehen gerade erst.

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In den Kitas, hier St. Gertrud in der Heinrichstraße, herrscht hohe Nachfrage nach Plätzen.

Quelle: Lange-Schönhoff

Wunstorf. Das hat die Verwaltung am Dienstag auch in der Sitzung des Sozialausschusses mitgeteilt. Demnach werden die fehlende Krippenplätze vielleicht durch Tagesmütter aufgefangen. Bei den Hortplätzen gibt es zumindest schon die Überlegung, bei der DRK-Kita in Kolenfeld eine weitere Gruppe einzurichten. Für die große Lücke von Kindergartenplätzen laufen Gespräche, aber bisher noch ohne konkrete Ansätze.

Eine richtige Erklärung für den Ausschlag nach oben vor allem bei den Kindergartenplätzen kann die Stadtverwaltung nicht liefern, um Flüchtlingskinder handelt es sich jedenfalls nicht, die in größere Zahl untergebracht werden müssen. Offenbar entscheidet sich einfach ein höherer Prozentsatz der Eltern, die Kinder tatsächlich in den Kindergarten zu schicken.

Einmütig begrüßte der Sozialausschuss, dass für die Randstundenbetreuung in Großenheidorn und Steinhude die gleichen Regeln für die Geschwistermäßigung gelten sollen wie in Horten - das heißt 50 Prozent für das zweite, 100 Prozent für weitere Kinder. Die Stadt übernimmt die Kosten dafür. Den Anstoß für diese Regelung hatte Jana Sommer, Vorsitzende des Steinhuder Trägervereins, über die Beteiligungs-Plattform Wunstorf direkt gegeben.

Die CDU ist im Sozialausschuss mit einem Vorschlag gescheitert, den städtischen Zuschuss für die laufenden Kosten der Randstundenvereine an die Zahl der betreuten Kinder zu koppeln. Die rot-grüne Mehrheitsgruppe schraubte statt dessen den pauschalen Zuschuss gegenüber dem Verwaltungsvorschlag um 500 auf 2000 Euro im Jahr hoch.

Mit Bedauern hat der Ausschuss gehört, dass die christliche Elterninitiative die Kita "Der kleine Leuchtturm" in der Kernstadt ab 2017 nicht weiter betreiben will. Die Stadt sucht einen neuen Träger für die zehn Plätze.

Arbeit im Küsterhaus läuft wieder

Dem Sozialausschuss hat die neue Leiterin Jessica Miriam Schülke nach elf Monaten auch berichtet, wie die Arbeit im Kinder- und Jugendtreff Küsterhaus nach einer Vakanzzeit jetzt wieder läuft. Grundsätzlich begrüßten die Politiker das: "Es ist toll, dass das Küsterhaus wieder an Fahrt aufgenommen hat", sagte Ulrike Pickert-Maaß (SPD). Sie stellte aber fest, dass derzeit noch ein hoher Teil von kirchlich gebundenen Veranstaltungen stattfinde - trotz des städtischen Zuschusses. Schülke betonte aber, dass sie mittelfristig auch mehr Angebote schaffen will, die für alle Kinde rund Jugendliche offen sind. Zweiter Ansprechpartner für das Küsterhaus ist der evangelische Jugendpastor Markus Weseloh.

Von Sven Sokoll

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