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Stadt plant Resolution wegen Kinderbetreuung

Wunstorf Stadt plant Resolution wegen Kinderbetreuung

Die Stadt Wunstorf teilt die Kritik an den geplanten Kürzungen des Landes bei der Betreuung von Kindern unter drei Jahren. Bürgermeister Rolf-Axel Eberhardt will dem Rat deshalb vorschlagen, eine Resolution zu verabschieden, mit der die Stadt ihren Protest ausdrückt.

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In den vergangenen Jahren sind in den Kommunen viele neue Krippengruppen entstanden, hier bei den Ringelsöckchen in der Kernstadt.

Quelle: Tugendheim

Wunstorf. Das Land plant, den Ausbau von Krippenplätzen künftig nur noch mit 9500 statt mit 12.000 Euro pro Platz zu bezuschussen. Bei Tagesmüttern sinkt der Zuschuss um 1500 auf 2500 Euro. Dagegen hat sich schon der Städte- und Gemeindebund gewehrt, und auch die Regionsbürgermeister haben ein gemeinsames Vorgehen vereinbart. Wegen des Rechtsanspruchs sind die Kommunen in der Pflicht, immer ausreichend Plätze anzubieten. Deshalb kann die Stadt auf die schlechteren finanziellen Rahmenbedingungen nicht damit reagieren, weniger Plätze zu schaffen.

Akut ist Wunstorf allerdings nicht von der Streichung betroffen, weil keine Investitionen für Krippen- oder Tagespflegeplätzen in der Altersgruppe geplant sind. "Allerdings ist die Auswertung der Anmeldungen für das Kita-Jahr 2017/18 noch nicht abgeschlossen, so dass der aktuelle Bedarf an Krippenplätzen noch nicht vorliegt", sagte Stadtsprecher Alexander Stockum. Die Verwaltung hat die Auswirkungen der neuen Richtlinie des Landes auch noch nicht genau ermitteln können, weil sie den Entwurf erst seit Mittwoch auf dem Tisch hat.

Insgesamt hat die Stadt derzeit 388 Plätze in Krippengruppen 62 Kinder in der Altersgruppe werden zudem von insgesamt 40 Tagesmüttern betreut.

Von Sven Sokoll

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