Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -4 ° wolkig

Navigation:
Die Wunsch-Kita ist nicht immer möglich

Wunstorf Die Wunsch-Kita ist nicht immer möglich

Die Stadtverwaltung und die anderen Träger arbeiten weiter daran, der hohen Nachfrage nach Kinderbetreuung gerecht zu werden. Den Zwischenstand nach Beginn des neuen Kitajahres stellen die Fachleute in den nächsten Wochen in den Ortsräten und dem Sozialauschuss vor.

Voriger Artikel
Ganztagsschulbetrieb ist gemeinsames Ziel
Nächster Artikel
Kirchenjugend und Gäste trotzen dem Regen

Die Stadt muss das Angebot in den Kitas immer wieder anpassen.

Quelle: Sven Sokoll

Wunstorf. Bei den Krippenkindern sind bei 235 Anmeldungen zu Terminen zwischen August und Dezember zum Beginn des Kindergartenjahres bereits 193 Plätze vergeben worden. Für 61 Kinder wurden Plätze erst im Lauf des ersten Halbjahres 2017 gewünscht. Die Verwaltung geht davon aus, dass sie viele Zusagen dafür erteilen kann. Ein Problem ist allerdings, dass in Gruppen mit mehr als sieben Kindern unter zwei Jahren nur 12 statt 15 Plätze belegt werden dürfen - und die Kinder immer früher angemeldet werden. Das führt dazu, dass zumindest nicht alle Familien in der Wunschkrippe landen können. Als Alternative verweist die Stadt auch auf die vorhandenen Tagesmütter, so dass sie den Rechtsanspruch in der Regel erfüllen kann.

Bei den Kindergartenplätzen sind 415 Anmeldungen mit Beginn zwischen August und Dezember eingegangen, von denen 361 zum Beginn des Kindergartenjahres erfüllt werden konnte. 90 Kinder wurden für spätere Termine bis zum nächsten Sommer angemeldet. Die Verwaltung denkt alle versorgen zu können - wird dazu aber auch noch aktiv. So wird bei der Caritas-Einrichtung St. Gertrud eine der vier Krippengruppen zum 1. Januar in eine altersübergreifende Gruppe umgewandelt. Weil es eine starke Nachfrage nach Ganztagsplätzen gibt, ist in vielen Einrichtungen der Personalansatz für die Sonderöffnungszeiten aufgestockt worden.

Für einen Hortplatz stehen im Moment noch 38 Kinder auf der Warteliste. Das ist weniger als die 76 vom Vorjahr, doch damals hatte es auch entsprechend mehr Anmeldungen gegeben. Das Angebot für alternative Plätze bei Tagesmüttern wird nach Angaben der Stadt kaum angenommen. Bei der DRK-Kita in Kolenfeld sind noch zehn Plätze für die Schulkinderbetreuung sowie eine neue Hortgruppe geschaffen worden. Damit endet der Ausbau aber auch, weil in den nächsten Jahren überall Ganztagsgrundschulen entstehen sollen.

Von Sven Sokoll

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
doc6sk7wpk6v2aq34d0hd8
DLRG sucht eine neue Bleibe

Fotostrecke Wunstorf: DLRG sucht eine neue Bleibe