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Stadt dringt bei Remondis auf Besserung

Wunstorf Stadt dringt bei Remondis auf Besserung

Der Entsorger Remondis kämpft noch immer mit seiner neuen Aufgabe - und seine Kunden mit ihm. Die Stadt hat bei einem Gespräch mit der Firma auf Besserung gedrungen.

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Am Montag wäre ihr Termin gewesen: Nicht abgeholte Wertstoffsäcke stehen am Dienstagvormittag am Schlesierweg in Großenheidorn.

Quelle: Sven Sokoll

Wunstorf. So lagen am Dienstagmorgen noch Säcke in Teilen von Steinhude und Großenheidorn, und zwar im Bereich Pickertsberg und den Nebenstraßen, die eigentlich schon am Montag abgeholt werden sollten. Remondis-Mitarbeiter waren aber dabei nachzuarbeiten.

Ein großes Problem war offensichtlich bislang Großenheidorn-Strand, wo die Säcke seit dem Jahreswechsel liegen blieben. Der Steinhuder Wilhelm Bredthauer meldete am Montagabend, dass die Lütjen Deile, auch eine Straße in Randlage, schon zum zweiten Mal ausgelassen worden war.

Die Dienstag-Tour in der Kernstadt war bis zum Nachmittag wiederum nur zum Teil erledigt. Zum Beispiel an der Barnestraße, der Kolenfelder Straße und in Teilen der Nordstadt lagen noch so viele Beutel, dass nicht damit zu rechnen war, dass die Mitarbeiter sie noch im Laufe des Tages einsammeln würden. Auch die Fußgängerzone sparten die Einsammler zunächst aus.

Remondis-Vertreter waren Dienstagmorgen auch im Rathaus zu Gast. „Wir haben eindringlich versucht, eine Besserung zu erreichen“, sagte Stadtsprecher Hendrik Flohr. „Das ist auch zugesagt worden.“ Bei der Stadt gab es schon Überlegungen, eventuell mit dem Umweltstrafrecht zu drohen - vor allem wenn Säcke durch die Gegend fliegen oder aufgerissen werden, wie viele Bürger beklagen. Doch nach dem Versprechen will die Stadt nun zunächst die weiteren Anstrengungen des Unternehmens beobachten.

Ein Sprecher von Remondis hatte Anfang der Woche eingeräumt, dass der Entsorger die Abfuhr im hannoverschen Umland unterschätzt habe. Auch bei einer für Sonnabend angesetzten Sondertour hatte das Unternehmen den Rückstand nicht ganz abarbeiten können. Ein Problem sind offenbar auch kurzfristige Personalausfälle, die jetzt mit Remondis-Mitarbeitern aus anderen Regionen überbrückt werden.

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