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Stadt erhöht die Friedhofsgebühren

Wunstorf Stadt erhöht die Friedhofsgebühren

Die Stadt will die Gebührensätze für ihre Friedhöfe zum 1. Januar 2016 zum Teil drastisch anheben. Damit will sie statt zuletzt 111.000 Euro im Jahr rund 50.000 Euro mehr einnehmen. Über die Sätze für die nächsten beiden Jahre wird die Politik in den nächsten Wochen beraten.

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Auch auf dem Friedhof in Mesmerode sollen die Gebühren steigen.

Quelle: Albert Tugendheim

Wunstorf. Die Stadt unterhält Friedhöfe in Bokeloh, Idensen, Mesmerode und Kolenfeld. Außerdem ist ein Teil des Luther Friedhofs in städtischer Hand. Die Gebühren waren zuletzt zum Jahresbeginn 2013 angepasst worden. Wie jetzt ermittelt worden ist, konnten in den vergangenen Jahren durchschnittlich aber nur 57 Prozent der abrechnungsfähigen Kosten durch Gebühren gedeckt werden. Angestrebt werden aber bei den Grabnutzungsgebühren 80 Prozent (Kindergräber 50 Prozent), bei der Kapellennutzung 60 Prozent. Alle anderen Kosten sollen möglichst vollständig durch die Gebühren gedeckt werden.

Weil die Gesamtkosten jetzt nicht mehr nach dem Flächenanteil auf die Gräber verteilt werden, sondern pro Fall, werden vor allem Urnengräber teurer. Für ein Reihengrab kostet das Gesamtnutzungsrecht statt 174 jetzt 578 Euro, für ein Wahlgrab statt 271 nun 662 Euro. Doch auch Sarggräber werden teurer: Beim Reihengrab kostet die Nutzung künftig 873 statt 641 Euro, bei einem Wahlgrab 1214 statt 1024 Euro. Das Ausheben der Grube und die Kapellennutzung bleiben im Preis relativ stabil oder werden sogar günstiger. Allerdings führt die Stadt eine neue Gebühr von bis zu 113 Euro für die Errichtung von Grabmalen ein.

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