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Stadt plant Straßenausbau

Wunstorf Stadt plant Straßenausbau

Die Stadt plant den Ausbau von drei Straßen. Am Steinhuder Bahnhof könnte mit den Arbeiten bereits im Spätsommer begonnen und noch Ende des Jahres abgeschlossen werden. Für nächstes Jahr sind Sanierungen für "Am Stadtrande" sowie die Osterfeldstraße vorgesehen.

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Die Osterfeldstraße in Luthe soll saniert werden.

Quelle: Rita Nandy

Wunstorf. Anders als in Steinhude machen in der Kernstadt und in Luthe die marode Kanalisation sowie der schlechte Straßenzustand ein Handeln notwendig. In Steinhude ist ein Fehler im Bebauungsplan beziehungsweise in den Kaufverträgen der Hauseigentümer verantwortlich. Nach den Planungen, die Anfang 2007 dem Ortsrat Steinhude vorgestellt wurden, sollten alle Grundstücke ausschließlich über die jeweiligen Stichwege erschlossen werden. Doch dieses findet sich weder im Bebauungsplan noch in den Kaufverträgen wieder. So führen einige Zufahrten nun direkt von der Straße "Am Steinhuder Bahnhof" auf die Grundstücke. Dies könne auch nicht mehr rückgängig gemacht werden, teilt die Verwaltung mit. Bereits fertig gestellte Garagen verhinderten dies. Der Straßenentwurf soll nun überarbeitet werden, der vorsieht, dass sechs Parkplätze entfallen und ein Baum weichen muss. Damit verbleiben 14 Parkplätze. Wie in anderen verkehrsberuhigten Bereichen soll auch diese Straße eine rote Pflasterung erhalten, die Parkplätze werden grau markiert.

So sollen künftig auch die anderen beiden geplanten Objekte aussehen. Die Kosten für diese beiden belaufen sich auf insgesamt knapp 600 000 Euro, während in Steinhude der Investor die Kosten tragen muss. Die Anlieger wurden jeweils in die Planungen mit einbezogen. Die Luther würden in ihrer Straße gerne ganz auf Bäume verzichten. Die Verwaltung hatte zunächst vier vorgesehen, in einem neuen Entwurf auf zwei reduziert. Die Baumstandorte sowie ein Pflanzbeet sollen aber verhindern, dass auf der 2,10 Meter geraden Straße zu schnell gefahren wird.

In der Kernstadt haben sich die Anlieger dafür entschieden, dass die 400 Meter lange Straße "Am Stadtrande" als verkehrsberuhigt ausgebaut wird. Für den Abschnitt Nachtigallenweg - Kranichstraße fordern sie einen zusätzlichen Schutzstreifen für Fußgänger auf der südlichen Fahrbahnseite. Beete oder Bäume sollen auf dem östliche Teil Kranichstraße - Plantagenweg nicht entstehen. Die Anwohner sind der Meinung, dass die Geschwindigkeit durch parkende Autos gedrosselt wird.

Im Juni werden die Pläne in den Ortsräten sowie dem Umwelt- und dem Verwaltungsausschuss beraten.

Von Rita Nandy

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