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Stadtjugendring muss Zuschüsse stark kürzen

Wunstorf Stadtjugendring muss Zuschüsse stark kürzen

Der Stadtjugendring kann viele Zuschüsse an Jugendgruppen nicht mehr bewilligen und musste die Zahlungen in den anderen Fällen um 35 Prozent kürzen. Der Etat von 15.500 Euro, den der Verbund für die Stadt verteilt, ist schon seit 2002 nicht mehr angehoben worden.

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Der Stadtjugendring Wunstorf plant für nächstes Jahr wieder einen Kinder- und Jugendtag.

Quelle: Lange-Schönhoff

Wunstorf. Nach den Anträgen war er in diesem Jahr um mehr als 10.000 Euro überzeichnet. "Bei der Zuschussvergabe haben wir deshalb intensiv beraten und diskutiert", sagte der Vorsitzende Holger Battermann nach der Mitgliederversammlung. Schon 2015 hatte der Ring bei 30 Anträgen die Zuschüsse um fast vier Prozent gekürzt und 19 Anträge auf eine Warteliste gestellt, was mit zur Folge hatte, dass die Jugendgruppen für dieses Jahr insgesamt nur noch 35 Anträge gestellt haben. "Seit 1998 wurden noch nie so wenige Anträge gestellt, und trotzdem reicht das Geld nicht", sagt Battermann. Damals hatte der Stadtjugendring die Vergabe des Etats von der Stadt übernommen.

Vereinbart wurde nun, dass zumindest für Aus- und Fortbildungen sowie Fahrten und Lager weiterhin Geld fließen soll, wenn auch in dem stark gekürzten Umfang. Wenn Material gekauft wird oder andere Projekte anstehen, hat der Stadtjugendring seine Unterstützung vertagt. Das betraf fünf Projekte.

In der Versammlung wurde auch der Termin für den nächsten Kinder- und Jugendtag auf den 23. September 2017 festgelegt. Bei einer Börse am 15. August dieses Jahres können die beteiligten Vereine ihre Ideen dazu austauschen. So könnte es vielleicht auch mal einen Kindertag und eine Jugendnacht geben.

Außerdem haben die Schüler aus der AG MachMit! des Hölty-Gymnasiums den Vereinen ihre Hilfe dabei angeboten, bei der Integrationsarbeit den Kontakt mit Flüchtlingen herzustellen.

Von Sven Sokoll

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