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Ein Freyfischer soll wieder gekürt werden

Wunstorf Ein Freyfischer soll wieder gekürt werden

In Steinhude soll die Tradition des Fischermahls und das Küren eines Freyfischers als Botschafter wieder aufleben: Der Fischerverein hatte sich 2012 aus der Organisation des Fischerkreidags zurückgezogen. Nun wollen die Fischer sich ab nächstem Jahr wieder einbringen - wenn wohl auch in anderer Form.

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Der bisher letzte Freyfischer Gert Lindemann nutzte 2013 sein Privileg des Torfstichs am Steinhuder Meer.

Quelle: Mirko Bartels

Steinhude. "Wir hatten ja nicht aufgehört, weil wir es doof fanden, sondern weil wir es nicht mehr leisten konnten", sagte der Vereinsvorsitzende Detlef Hodann. Unter den derzeit 28 Mitgliedern gebe es nur wenige Aktive. Doch dann ist jetzt eine Initiative von Bürgermeister Rolf-Axel Eberhardt gekommen.

"Ich hätte es schade gefunden, wenn es eingeschlafen wäre", sagte der Bürgermeister. Auch der Geschäftsführer der Steinhuder Meer Tourismus GmbH, Willi Rehbock, habe sich bemüht, den Faden wieder aufzunehmen. Gespräche wurden auch mit der Werbegemeinschaft und den Torfmoorinteressenten geführt.

Früher hatte das Fischermahl den Fischerkreidag eröffnet. Nach dem Ausstieg der Fischer übernahm dann die Vereinigung der Kaufleute das Fest. Zuletzt war dabei 2012 mit dem damaligen Landwirtschaftsminister Gert Lindemann ein Freyfischer gekürt worden. Nach den Vorstellungen soll es nun ein Fischermahl zu Beginn der Saison geben, losgelöst vom Fischerkreidag. Dabei könnte alle zwei Jahre ein neuer prominenter Freyfischer benannt werden. In einem Jahr seiner Amtszeit soll er sein Recht auf Torfstich nutzen und im anderen auf Fischzug gehen.

"Ich verspreche mir davon wieder einen Werbeeffekt für das Steinhuder Meer", sagt Eberhardt. Und auch die Fischer erhoffen sich eine Wirkung in der Öffentlichkeit.

Von Sven Sokoll

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