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Meer-Bahn kommt bei Jubiläum groß heraus

Wunstorf Meer-Bahn kommt bei Jubiläum groß heraus

Das war ein Ereignis nicht nur für eingefleischte Eisenbahnfans am Wochenende bei der Museumsbahn Bruchhausen-Vilsen - Asendorf mit ihrer knapp acht Kilometer langen Schmalspurbahn. Bei den Jubiläumsfeiern lebte auch ein Stück Steinhuder-Meer-Bahn-Geschichte wieder auf.

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Die Steinhuder Meer-Bahn ist bei Jubiläumsfest mit einer Schienenbus und einer Motordraisine vertreten.

Quelle: Wolfgang Rogl

Bruchhausen-Vilsen/Wunstorf. Vor einem halben Jahrhundert rollte dort der erste Zug einer bundesdeutschen Museumsbahn mit nur einer Dampflok und einem Personenwagen. Jetzt bekamen die teilweise sogar aus dem Ausland angereisten Gäste auf einer eigens auf einer Wiese an der Strecke aufgestellten Tribüne gleich ein Dutzend Züge mit Dampf und Diesel und Triebwagen präsentiert, fachmännisch vorgestellt von einem kundigen Duo und Helfern. Zwei der ganz kleinen Stars bei der Vorstellung waren ein rotweißer Triebwagen mit markanten Vorbauten und eine noch kleinere Motordraisine, mit der seinerzeit die Bahnbetriebsleiter Streckenkontrolle gemacht haben.

Die Steinhuder Meer-Bahn, deren Abschnitt Steinhude – Rehburg dereinst als erste Museumsbahn in Deutschland von dem heute noch lebenden Gründer dieser Bahnromantik, Harald Kindermann, vorgesehen war, ist in Bruchhausen-Vilsen damit höchst lebendig vorhanden. Sehr zur Freude der Meer-Bahnfreunde mit ihrem Chef Nils Hoffmann. Da die Strecke im Vilser Holz und dann weiter entlang der B 6 meterspurig ist, mussten einige von befreundeten Vereinen entsandte Gastlokomotiven natürlich auf der Straße herangekarrt werden, aus Hessen und aus NRW. Die machten mit den dem Verein gehörenden Loks um die Wette tüchtig Dampf und Qualm und dieselten lautstarktum die Wette.

Dass die Eisenbahnfreunde in Bruchhausen-Vilsen eine Punktlandung machen konnten, verdanken sie in erster Linie dem damaligen Betriebsleiter der Kleinbahn Hoya-Syke-Asendorf, Wilhelm Leder. Der war nämlich zuvor Betriebsleiter bei der Meer-Bahn in Wunstorf und hätte bestimmt, wäre er damals noch dort gewesen, die Meer-Bahn den aus Hamburg stammenden Gründungsvätern überlassen. Aber die Zeit war in Wunstorf damals noch nicht reif. Immerhin gibt es inzwischen in Steinhude ein kleines Freiluft-Eisenbahnmuseum, und vielleicht kann der als T 41 bezeichnete 1932 von der Waggonbaufarbik Wismar nach Wunstorf gelieferte Wagen bei einem besonderen Anlass einmal in Steinhude gezeigt werden. Auf der Bokeloher Strecke fahren kann er allerdings nicht, denn die ist normalspurig genauso wie die eigentliche Stammstrecke der Bahn von Hoya nach Syke.

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Fotostrecke Wunstorf: Meer-Bahn kommt bei Jubiläum groß heraus

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Von Wolfgang Rogl

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