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Die Bushaltestelle teilt den Platz zu sehr

Wunstorf Die Bushaltestelle teilt den Platz zu sehr

Für den Platz an der Friedenseiche wünschen sich viele Steinhuder wieder eine Umgestaltung. Das ist bei einer Debatte auf Einladung des Ortsrates und der Werbegemeinschaft deutlich geworden. Zunächst werden aber wohl kleine Schritte genügen müssen.

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Die Bushaltestelle an der Friedenseiche betrachten viele Steinhuder als störend, um den Platz gut nutzen zu können.

Quelle: Sven Sokoll

Steinhude. "Der Platz soll die Mitte des Ortes darstellen. Die Tristesse ärgert mich immer", sagte Ortsbürgermeister Wilhelm Bredthauer (SPD) vor 50 Zuhörern im Schaumburger Hof. Um das Ziel eines funktionierenden Platzes zu erreichen, finden viele die Bushaltestelle mit ihrem Hochbord als zu trennend. Der städtische Wirtschaftsförderer Uwe Schwamm nahm aber die Hoffnung, dass dort bald wieder größere Investitionen möglich sein werden - auch weil die Stadt sich zunächst um den frisch erworbenen Strandterrassenvorplatz kümmern will. "Wir sollten deshalb zunächst sehen, was wir mit Bordmitteln schaffen können."

Er schlug vor, einen Arbeitskreis aus Vertretern von Verwaltung, Politik und Werbegemeinschaft zu schaffen, in dem regelmäßig Probleme angesprochen und wenn möglich beseitigt werden - und stieß damit auf positive Resonanz.

Was die Leerstände in den Geschäften angeht, so bot Schwamm an,  an einem Leerstandskataster mitzuwirken, an Interessenten und Hauseigentümer heranzutreten und bei den angemessenen Mietpreisen zu beraten, an denen Vermietungen oftmals scheitern. Er forderte die Geschäftsleute auf, innovativ zu sein, um ihre Betriebe fit zu halten. Die Kunden müssten dann aber auch vor Ort kaufen, wenn sie sich die Angebote erhalten wollen. "Gegenüber 2012 hat sich die Lage aber deutlich verbessert."

Zu den anderen Problemen, die in der Diskussion zur Sprache kamen, gehören Werbeschilder, die das Ortsbild stören, gleichermaßen wie die Müllsäcke, die viele Geschäfte am Wochenende wegen der montäglichen Abfuhr immer schon auf die Straße stellen. Das Weltkriegs-Denkmal solle auch überarbeitet werden, lautete eine Forderung.

Eine Idee war auch, die Fußgängerzonenregelung auszuweiten - dem steht aber der Wunsch entgegen, dass die Geschäfte weiter gut mit Autos erreichbar sein sollen. Schon nach dem letzten Umbau an der Friedenseiche sind viele Parkplätze entfallen, und es gibt auch Klagen über dauerparkende Anwohner auf den Parkstreifen.

Wohl die wichtigste Frage ist aber, wie man auf dem Friedenseichenplatz ständig einen Anlaufpunkt schafft. Freiluft-Gastronomie liegt da nahe. "Wir könnten aber auch den Wochenmarkt dorthin verlagern, das würde passen und wäre erstmal ein Ansatz", sagte Bredthauer.

Von Sven Sokoll

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