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Stiftsgemeinde will Qualität verbessern

Wunstorf Stiftsgemeinde will Qualität verbessern

Ein Leitbild schaffen, neue inhaltliche Schwerpunkt setzen und Abläufe optimieren: Das sind Ergebnisse eines zweijährigen Kurses zur Qualitätsentwicklung der Gemeindearbeit. Daran hat ein Team aus Haupt- und Ehrenamtlichen der Stiftskirchengemeinde teilgenommen.

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Die Stiftskirchengemeinde unterzieht sich einem Prozess zur Qualitätsentwicklung.

Quelle: Lütjens

Wunstorf. Begleitet von einem Beraterteam der Landeskirche haben Pastor Thomas Gleitz, Gabi Gierke vom Kirchenvorstand sowie die Gemeindemitglieder Heike Zeymer und Elke Johannsmeier Werkzeuge erlernt, um die Organisation der Kirchengemeinde zu verbessern. Die Ergebnisse haben sie bei der Landeskirche präsentiert.

In einem Prozess zwischen Öffentlichkeit sowie Diskussion im Team und im Kirchenvorstand ist ein Leitbild entstanden. Kernaussage: Die Gemeinde möchte sich weiter öffnen, um nicht nur im gepredigten Wort, sondern auch in der Gemeinschaft von Gottes Liebe zu erzählen. Dabei soll vor allem die Vielfalt der Lebenswelten Anknüpfungspunkte in der Gemeinde finden.

Das Leitbild umfasst die Themen Gemeinschaft, Offenheit, Nächstenliebe und Seelsorge, Ehrenamt sowie Musik, Kultur und Bildung. Ein neuer inhaltlicher Schwerpunkt soll sein, eine größere musikalische Vielfalt zu erreichen. Neben der bewährten Musikreihe von Kantorin Claudia Wortmann sollen verstärkt Gastkonzerte anderer Musikrichtungen ermöglicht werden. Zudem bereichert die Kantorei nun auch Gottesdienste, das nächste Mal am Sonntag, 19. März.

Im Hinblick auf die Arbeit der Ehrenamtlichen konnten Defizite mit dem Bereitstellen von Räumen und Material behoben werden. Für die Büroorganisation sind zahlreiche grafische Ablaufdiagramme entstanden, etwa für Beerdigungs- und Trauanmeldungen oder das Frühstück der Sonntagskonfirmanden. Diese beschreiben detailliert, wie die einzelnen Arbeitsschritte idealerweise vorgenommen werden. "Alle Abläufe sind nun übersichtlich schriftlich dokumentiert", sagte Pastor Thomas Gleitz.

Als nächstes sollen die Arbeitsfelder des Küsters und der Öffentlichkeitsarbeit auf ihre Abläufe untersucht werden. "Auch wenn wir mit unserer Arbeit keinen Profit machen, müssen wir doch mit den zur Verfügung stehenden Mitarbeiterstunden bei Ehren- und Hauptamtlichen sorgsam umgehen. Nur so können wir als Gemeinde unsere Arbeit für Seelsorge und Verkündigung erfolgreich umsetzen", betonte Gleitz.

Im Herbst beginnt in der Landeskirche ein neuer Kursus. Dafür können sich interessierte Kirchengemeinde schon jetzt im Haus kirchlicher Dienste anmelden.

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