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Varianten für Am Knick liegen vor

Wunstorf Varianten für Am Knick liegen vor

Seit einem Jahr plant die Stadtverwaltung an der Straße Am Knick, die ab Herbst ausgebaut werden soll. Für diese Zufahrt zum Insektenmuseum ist durch unterschiedliche Wünsche von Politik und Anwohnern die Zahl der möglichen Alternativen aber immer größer geworden. Jetzt soll die Entscheidung fallen.

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Zum Ausbau der Straße Am Knick in Steinhude gibt es unterschiedliche Vorstellungen.

Quelle: Sven Sokoll

Steinhude. Bisher hat die schmale Straße im Ortskern, die von Am Graben abzweigt, nur eine Schotterdecke, die der Stadt zu viel Unterhaltungsaufwand verursacht. Da künftig nur eine verkehrsberuhigte Straße möglich ist, wollte die Verwaltung wie stadtweit üblich mit roten Pflastersteinen arbeiten. Am westlichen Ende, am Übergang zum Kurpark, reicht der Unterbau aber nur für eine Asphaltdecke aus. Dort sollte auch eine Wendeanlage entstehen.

Ortsrat und Anwohner hatten sich allerdings für anthrazitfarbenes Pflaster ausgesprochen, die Anlieger sogar für die gesamte Strecke. Dafür müsste am Westende auch der Untergrund verbessert werden, was bei geschätzten Ausbaukosten von 265.000 Euro zu Mehrkosten von rund 28.000 Euro führt. Die Anlieger, auf die am Ende 90 Prozent des Ausgaben zukommen werden, sind aber mehrheitlich bereit, das zu übernehmen.

Die Verwaltung schlägt den Politikern jetzt dennoch die günstigere Lösung mit Asphaltstrecke vor, "unter Zurückstellung von Bedenken" kombiniert mit dem dunkelgrauen Pflaster. Den Wendehammer favorisiert sie weiterhin ganz am Ende. Die Eigentümer wollten ihn schon östlich des Museums sehen, doch die Verwaltung erwartet dann, dass rückwärts fahrende Autos Fußgänger und Radfahrer gefährden.

Der Straßenausbau ist am Mittwoch, 5. April, Thema der Ortsratssitzung, die um 18 Uhr im evangelischen Gemeindehaus , Am Anger, beginnt. Zuvor sehen die Mitglieder sich aber ab 17 Uhr schon den umgebauten Abschnitt von Großenheidorner Straße und Leineweberstraße im  Bereich der Supermärkte an. Thorben Rump (FDP) hatte das gefordert, weil an den Ergebnissen Kritik laut geworden war. Auf der umfangreichen Tagesordnung stehen auch Aussprachen und Berichte über den Umbau der Lütjen Deile, die Zukunft der Kunstscheune, die Kinderbetreuung und die Änderung des Naturschutzgebiets Meerbruchwiesen.

Von Sven Sokoll

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