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Streit um die Weihnachtslichter

Wunstorf Streit um die Weihnachtslichter

Beim Sommerfest der Werbegemeinschaft hat deren Vorsitzender Uwe Elsner deutliche Kritik an mangelnder Unterstützung für neue Weihnachtsbeleuchtung geübt. Dabei richtete er seine kritischen Worte nicht nur an die Stadtverwaltung.

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Werbegemeinschaftschef Uwe Elsner spricht zur Begrüßung beim Sommmerfest auch Kritik aus.

Quelle: Albert Tugendheim

Wunstorf. Es fehle die Unterstützung von allen Seiten, beklagte Elsner.

Das sei sehr bedauerlich, denn die Innenstadt sei nicht die Innenstadt der übrig gebliebenen Einzelhändler, sondern die aller Wunstorfer. Seit zwei Jahren bemüht sich die Werbegemeinschaft um eine neue Weihnachtsbeleuchtung. Grund dafür sind die in der Fußgängerzone installierten neuen Leuchten, die zur Weihnachtszeit keine zusätzlichen Leuchtkörper aufnehmen können.

Für dieses Bemühen benötige die Werbegemeinschaft jegliche Unterstützung. Da die bislang fehle und es stattdessen eher Gegenwind gegeben habe, „wird sich in diesem Jahr nichts ändern, da uns einfach die Zeit davongelaufen ist“, sagte Elsner.

Bürgermeister Rolf-Axel Eberhardt erwiderte, dass immerhin städtische Gebäude neuerdings schön angestrahlt seien. So wurde die Beleuchtung am Rathaus installiert, der Ratskeller folge bald. Auch der Säulenbrunnen erhalte eine Beleuchtung. Dies alles sei allerdings unabhängig von Weihnachten.

Was die spezielle Beleuchtung angehe, habe die Werbegemeinschaft den Auftrag gehabt, ein Konzept zu erstellen. „Sagt, was ihr wollt, dann machen wir das“, so entgegnete Eberhardt dem Vorsitzenden.

Einig waren sich beide in einem anderen Punkt: Die Baustellen belasteten mehr als nötig die Innenstadt, das liege aber in der Verantwortung der Ausführenden. Lob hatte Elsner aber auch übrig: Die Zusammenarbeit bei Veranstaltungen sei sowohl mit der Polizei wie auch der Verwaltung sehr gut. Besonders der städtische Baubetriebshof sei ein verlässlicher Partner.

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Von Redakteur Albert Tugendheim

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