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Flüchtlinge interessieren sich für Kunst

Wunstorf Flüchtlinge interessieren sich für Kunst

Gebannt lauschen die Mitglieder der aus Syrien geflohenen Familie Chaban den Erklärungen von Manu Schifferings zur Ausstellung Kunstsommer in der Kunstscheune. Acht Künstler präsentieren dort noch bis Sonntag, 24. Juli, ihre Werke. Zu sehen sind Malerei, Schmuck, Glaskunst und Keramik in Raku-Brand.

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Künstlerin Josefine Fehlauer (rechts) und Manu Schifferings erläutern der syrischen Familie Chaban und dem aus Afghanistan geflohene Gautan Mehra die Kunstwerke.

Quelle: Lütjens

Steinhude. Die Familie aus Damaskus lebt seit rund einem Jahr in Neustadt. Begleitet wird sie von Gautan Mehra, dessen Familie vor zwei Jahren aus Afghanistan geflohen ist, sowie von Karin Gudlowski vom Freiwilligenzentrum Neustadt. Sie betreut die Geflohenen ehrenamtlich. Kennengelernt hat sie die Familien im Deutschkurs. Die Chabans und Mehra können sich bereits gut verständigen.

Der Besuch in der Kunstscheune sowie anschließend im Naturpark-Informationszentrum sei Teil des Kulturellen Dialogs in Deutsch, erläutert Gudlowski. In Neustadt haben sie bereits Schloß Landestrost, Bibliothek und andere Sehenswürdigkeiten bei einer Stadtführung besichtigt. Nun geht es in die nähere Umgebung. "Auch ein Projekt zu Bildung, Schule und Beruf haben wir schon gemacht", sagt Gudlowski.

Die Besucher stellten Fragen zu Glaskünstler Frieder Korff, Malerin Josefine Fehlauer erzählte über ihre aufwändige Mischtechnik. Bernd Schifferings malt in der außergewöhnlichen Holzbrandtechnik. Diese durften die Gäste auch ausprobieren. Die Familie Chaban ist musisch-künstlerisch interessiert. Vater und Kinder spielen Instrumente, Tochter Leen (14) malt gerne.  "Wir möchten in Kontakt mit Menschen kommen schon wegen der Sprache", sagt sie.

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