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Technisches Hilfswerk hilft Flüchtlingen

Wunstorf Technisches Hilfswerk hilft Flüchtlingen

Die Unterbringung und Versorgung von Flüchtlingen hat im vergangenen Jahr auch die Ortsgruppe des Technischen Hilfswerks (THW) stark gefordert. Darauf hat der THW-Ortsbeauftragte Wolfgang Wehrhahn in der Jahresversammlung der Organisation hingewiesen.

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Der Ortsbeauftragte Wolfgang Wehrhahn (rechts) und Landesbeauftragter Ralph Dunger ehren Herbert Melcher für seine 60-jährige Mitgliedschaft.

Quelle: privat

Wunstorf. Bei Einsätzen des Wunstorfer THW in Garbsen, Hameln, Bückeburg, Celle und Langenhagen waren in erster Linie das Wissen und die Fertigkeiten der Helfer bei der Stromversorgung, Beleuchtung und Logistik gefragt. Der THW-Ortsverband Wunstorf besteht zurzeit aus 51 aktiven Helfern, darunter neun Helferinnen und 19 Junghelfer. Parallel zu den Flüchtlingseinsätzen meisterten die ehrenamtlichen Katastrophenschützer auch die regulären Aufgaben im THW wie Ausbildung, Übungen, Einsätze und Veranstaltungen.

Die ehrenamtlichen THW-Mitglieder leisteten 2015 insgesamt 14 463 Dienststunden. Insgesamt 27 Helfer erbrachten mit mehr als 10 700 Dienststunden den Großteil der Arbeit. Daraus ergibt sich ein statistischer Durchschnitt von etwa 400 Stunden pro Helfer im Jahr.

Wehrhahn sagte in seinem Rückblick auf die Veranstaltungen in und um Wunstorf, dass sich das THW in Wunstorf wohlfühle und eine wichtige Rolle im Stadtleben spiele. Nach wie vor arbeite die Ortsgruppe daran, eine neue Unterkunft in Wunstorf zu beziehen.

Seit einigen Jahren erkundet die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben das Stadtgebiet, weil für den Ortsverband eine neue Unterkunft vorgesehen ist. Hierbei sei das THW auch auf die Unterstützung der Stadt Wunstorf angewiesen, sagte Wehrhahn. Gast der Versammlung war der scheidende Landesbeauftragte Ralph Dunger.

Gemeinsam mit dem Ortsbeauftragten ehrte er besonders den ehemaligen Zugführer des Ortsverbandes, Herbert Melcher, der seit 60 Jahren Mitglied des Verbandes ist.

Von Albert Tugendheim

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