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Tiefbauer geben Überblick über Projekte

Wunstorf Tiefbauer geben Überblick über Projekte

Die Tiefbauer der Stadtverwaltung haben im Bauausschuss am Donnerstag einen Ausblick darauf gegeben, welche Straßen- und Kanalbauprojekte in diesem und den nächsten drei Jahren anstehen. Damit sollen auch die Bürger auf mögliche Beitragszahlungen schon vorbereitet werden.

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Auch ein Teil des Programms: Am Wachweg ist am Freitag eine 13 Meter lange Fußgängerbrücke über die Südaue befestigt worden, die der Baubetriebshof selbst gebaut hat.

Quelle: Stadt Wunstorf

Wunstorf. Deshalb wird die Liste bald auch auf der städtischen Internetseite einzusehen sein. Die Politik hatte sich dieses höhere Maß an Transparenz gewünscht. Angesichts der langen Liste erkundigten sich die Ausschussmitglieder aber schon, ob das alles zu schaffen ist. "Es ist ein ehrgeiziges Programm", gestand Tiefbau-Chef Martin Meinborn zu. Allerdings werden gerade auch neue Stellen für die Bauverwaltung ausgeschrieben.

Baureferatsleiter Robert Lehmann betonte aber auch: "Es ist alles viel komplizierter geworden". Das betrifft zum Beispiel die umfangreiche Bürgerbeteiligung, aber auch das Regelwerk bei den Ausschreibungen.

Eine Auswahl der größeren Projekte in den nächsten Monaten: Bereits am 4. April soll der umstrittene Ausbau der Klosterstraße in Großenheidorn beginnen, wobei der Teil an der Grundschule in den Sommerferien erledigt wird. Auch jetzt im Frühjahr gehen die Arbeiten am Gehweg nach Niengraben in Idensen weiter. In Mai beginnt die Region mit der Fahrbahnsanierung der Klein Heidorner Straße, bei der auch für mehr Sicherheit für die Radfahrer gesorgt werden soll. Komplett mit Kanalisation ist dann auch die Straße Am Stadtrande an der Reihe.

Um ein neues Stück Gewerbegebiet anzubinden, entsteht ab Sommer ein Kreisel in der Adolf-Oesterheld-Straße. In Luthe geht außerdem der Umbau der bisher gemischten Entsorgung von Regen- und Schmutzwasser in diesem Jahr im Kornblumenweg und ab Sommer in der Osterfeldstraße weiter. Ab September soll der zweite Bauabschnitt der Schmutzwasserleitung von der Kernstadt nach Luthe gebaut werden, in Verbindung damit auch ein neues Pumpwerk an der Maxstraße. Ein ähnliches, aber etwas kleiner dimensioniertes Projekt steht an der Kanalstraße in Kolenfeld an. Im Klärwerk Luthe selbst stehen mit der Sanierung der Nachklärbecken auch erhebliche Investitionen an.

Fortlaufend arbeitet die Verwaltung daran, die Einleitung von Nährstoffen mit dem Regenwasser in das Steinhuder Meer zu reduzieren. Nach der Tourismus-Saison soll in Steinhude auch die Straße Am Knick ausgebaut werden und  der Radweg an der Lütje Deile entstehen. Auch die Schloßstraße in Bokeloh ist für den Herbst vorgesehen.

Der Ausbau des Platzes an den Steinhuder Strandterrassen wird noch einige Planungszeit in Anspruch nehmen und geschieht wohl erst im nächsten Jahr. Auch der Umbau des Barnemarktes soll dann beginnen.

Studentische Untersuchung beginnt

Studenten der Ostfalia-Hochschule beginnen unterdessen mit ihren Untersuchungen zu unterschiedlichen Aspekten des Verkehrsmanagements. In einer Auftaktveranstaltung in der vergangenen Woche haben die 30 Mitwirkenden ihre Projekte mit der Stadt abgestimmt und wollen nun an die Arbeit gehen. Für Juni werden die Ergebnisse erwartet. "Wir erhoffen uns, dass wir damit weiter arbeiten können, zum Beispiel bei der Entwicklung neuer Parkflächen", sagte Baureferatsleiter Robert Lehmann.

Von Sven Sokoll

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