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Tourismus soll noch nachhaltiger werden

Steinhuder Meer Tourismus soll noch nachhaltiger werden

Es gibt noch viel Potenzial, den Tourismus am Steinhuder Meer nachhaltiger zu gestalten. Dieses Ziel, das derzeit in aller Munde ist, war am Freitag das Thema der fünften Steinhuder-Meer-Konferenz. 60 Teilnehmer waren auf Einladung des Naturparks in die Heimvolkshochschule Loccum gekommen.

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Nachhaltiger Tourismus rund um das Steinhuder Meer. Die Besucherführung zu den Naturerlebnissen wie am Hagenburger Kanal gilt als positives Beispiel.

Quelle: Sven Sokoll

Wunstorf. Der Erste Regionsrat Axel Priebs verwies auf die gelungene Besucherführung zu den Naturschätzen, die so trotzdem gut geschützt werden könnten: „Das ist genau der richtige Ansatz.“ Immer wieder kam die Rede darauf, dass bei Essen und Trinken mehr Wert auf regionale und nachhaltige Produktion gelegt werden soll, die sich am Ende auch wirtschaftlich lohne. Der Chef der Steinhuder Meer Tourismusgesellschaft (SMT), Willi Rehbock, nannte Hofläden und -cafés als ein gutes Beispiel. Nach Loccum waren allerdings fast keine Gastronomen gekommen, sodass vereinbart wurde, weiterhin auf sie und auch auf die Landwirtschaft zuzugehen, etwa indem ein Runder Tisch etabliert wird.

Unterstützung versprach Anke Biedenkapp vom Verein Global Partnership, die von einem erfolgreichen Projekt mit Berufsschülern berichtete. Diese hatten 19 Punkte zur Nachhaltigkeit mit Gastronomen in der Meerregion bearbeitet und so das Bewusstsein dafür geschärft. Außerdem hat sich eine Initiative Regionalmarkt gebildet, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, den Weg zu kleinen Lebensmittelproduzenten, Hofläden und besonderen Spezialitäten zu weisen.

Es sollen aber möglichst breit auch Informationen gestreut werden, wie viele Fördertöpfe es bei Investitionen für öffentliche Stellen wie für Betriebe gibt. Das Gleiche gilt für die Möglichkeiten, Energie zu sparen - beides war im Verlauf des Tages ausführlich dargestellt worden.

Die Workshops ergaben auch die Idee, die Nachhaltigkeit mit einem regionalen Label zu fördern. Auch Wettbewerbe könnten ein gutes Instrument sein. Was die Besucher von der Erholungsregion erwarten, könnte in einem Urlauberparlament erörtert werden. Allerdings war man sich auch einig, dass der Tourismus nicht von der allgemeinen regionalen Entwicklung abgekoppelt werden könne.

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