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Kritik an Plänen für Klein Heidorner Straße

Wunstorf Kritik an Plänen für Klein Heidorner Straße

Scharfe Kritik haben Vertreter von CDU und FDP im Umweltausschuss an den Plänen für einen geänderten Radverkehr an der Klein Heidorner Straße geübt, vor allem an den geplanten Verkehrsinseln und dem Radstreifen stadteinwärts. Trotzdem stand am Ende eine Mehrheit für den Umbau.

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Der Fußgängerüberweg auf der Neustädter Straße in Wunstorf soll verlegt werden - nur dieser Teil des Konzepts ist unstrittig.

Quelle: Sven Sokoll

Wunstorf. "Die CDU ist sich einig: Das wird ein Schildbürgerstreich", sagte Christiane Schweer, und Kurt Rehkopf (FDP) ergänzte: "Ich wundere mich, dass eine Kommission von Fachleuten so einen Vorschlag gebärt." Diese war nach Unfällen tätig geworden und will unter anderem den Zebrastreifen auf der Neustädter Straße auf die andere Seite der Einmündung Klein Heidorner Straße verlegen - das ist auch unstrittig.

Die Kritik wird vor allem damit begründet, dass bei dem geringen Fußgänger- und Radverkehr an der Klein Heidorner Straße der gemeinsame Radweg für beide Fahrtrichtungen dort bleiben kann wie er ist. Den neuen Radstreifen betrachten die Gegner als zu gefährlich. Und die Verkehrsinsel am Ortseingang, von dem auch die SPD sich eine bremsende Wirkung für den Autoverkehr erhofft: "Die funktionieren einfach nicht", sagte Nicolai Balzer (CDU) über sie. Doch Renate Rohde (SPD) betonte, dass das Konzept nur insgesamt realisiert werden könne.

Ganz harmonisch und mit lobenden Worten verabschiedete der Ausschuss am Ende seinen Vorsitzenden Jürgen Engelmann (SPD), der zur Kommunalwahl in der nächsten Woche nicht mehr antritt.

Von Sven Sokoll

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