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Zweites Konzept für Straße gefunden

Wunstorf Zweites Konzept für Straße gefunden

Der Ausbau der Straße Am Steinhuder Bahnhof hat in dieser Woche zu längeren Debatten im Ortsrat und dem Umweltausschuss geführt. Dabei hatte es eigentlich schon seit 2007 ein fertiges Konzept gegeben - doch es ließ sich jetzt nicht mehr umsetzen, weil die Realität sich anders entwickelt hat.

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Die Straße Am Steinhuder Bahnhof soll ausgebaut werden.

Quelle: Sven Sokoll

Wunstorf. Denn eigentlich sollten alle Grundstücke in dem Neubaugebiet über private Stichwege angefahren werden. Das fand sich allerdings weder in den Kaufverträgen noch im Bebauungsplan wieder, so dass jetzt noch mal umgeplant werden musste: So wird es jetzt sechs Parkplätze weniger geben.

Die Stadtverwaltung wollte jetzt auch rotes Pflaster einplanen, wie es im Stadtgebiet in allen verkehrsberuhigten Bereichen üblich ist. Dem Ortsrat gefiel aber die ursprüngliche Variante mit mehr Grau besser - der Umweltausschuss folgte dem aber nicht. Dafür folgte er Bedenken, die Christiane Schweer (CDU) schon im Ortsrat angesprochen hatte: Das Regenwasser soll nicht durch offene Mulden an den Straßenrand geführt werden, sondern in Rohren unter der Fahrbahn. "Das kann für Radfahrer zu gefährlich sein", hatte sie ihre Zweifel an den Mulden begründet - zumal mehr Radverkehr auf die Straße kommen könnte, wenn das Projekt einer Museumsbahn auf der alten Meerbahn-Trasse realisiert würde. Eingeplant ist nun auch eine vernünftige Anbindung an den Radweg in der Nähe des Spielplatzes. Noch in diesem Jahr soll gebaut werden.

Kein Baum muss für Mühlenprojekt fallen

Auf Zustimmung sind auch im Umweltausschuss die beiden Wunstorfer Großprojekte auf dem Gelände des früheren Autohauses Sölter und an der Mühle gestoßen. "Das ist ein sehr ambitioniertes Vorhaben", lobte Patrick Pierau (SPD) nach der Präsentation zur Mühle, Albert Schott war sogar "begeistert". Zweifel gab es aus der CDU, ob die Zahl von gut 90 Parkplätzen bei rund 60 Wohneinheiten am Ende des zweiten Bauabschnitts ausreichen werden. Und die Investoren stellten klar, dass im Bürgerpark kein Baum fallen muss. Die zuständigen Behörden betrachten ihn nur derzeit rechtlich als Wald. Wenn es dabei bleibt, müsste an anderer Stelle Kompensation geschaffen werden, weil die dann eigentlich notwendigen Abstände nicht eingehalten werden können.

Von Sven Sokoll

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